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Salzburger Krippenausstellung in Wien : die Krippensammlung des Salzburger Museums ; Sonderausst. d. Salzburger Museums C.A. in Zusammenarb. mit d. Volkskundemuseum Wien u.d. Salzburger Landesdelegation in Wien
Entstehung
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Randgebiet der eigentlichen Krippendarstellungen ge-hören auch jene Szenen des" Hauses Nazareth", die indem Salzburger Beispiel bis auf eine Miniaturzimmer-mannswerkstatt zusammengeschrumpft sind, mit einemwinzigen wächsernen Jesusknaben mit Lederschurz. Nochdem 18. Jahrhundert zuzuzählen ist wohl die größer-formatige Heilige Familie in der Werkstatt, wobei hierFiguren in verschiedensten Techniken mitverwendet wur-den, ja Maria selbst in ihrer Darstellung wie unzuge-hörig aussieht und vielleicht aus einem anderen Zusam-menhang übernommen worden ist. Eine Sonderstellungnehmen auch die Collagen ein, die vielfach in Klösternentstanden sind und vor kaschierten Krippenlandschaf-ten bekleidete Figuren mit bemalten Papierköpfen zuchristologischen Szenen arrangieren.

Die früheste Krippe des Salzburger Museumsbestandesist wohl die mechanische Kastenkrippe aus dem ausge-henden 17. Jahrhundert. Die zueinander unproportionalgeschnitzten Figuren von Josef und Maria sowie dasvor ihnen liegende Fatschenkindl sind von südländi-schem, geradezu spanischem Zuschnitt und bergen inihrer Mechanik, die mittels Kurbel Köpfe und Glas-augen separiert rollen läßt, die ganze barocke Freu-de an der Mechanik des Theaters im Kleinen.

Die kleine" Schifferkrippe" aus Oberndorf- Laufenaus dem 18. Jahrhundert besteht aus einem umgear-beiteten verschließbaren Nähkästchen, an dessenDeckel sich noch der Nadelpolster befindet. Für die

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