Konrad MAUTNER und Viktor GERAMB, Steirisches Trachten-buch, Graz 1932, 1939, Bd. I u. II.
Franz LIPP, Oberösterr. Trachten, Folge 5: Salzkammergutund Eisenwurzen, Wels, 55 S., 12 Tafeln.
Franz LIPP, Grundtypen der Männertracht. Rückzugsgebieteund Ausgangsstellung um die Mitte des 19. Jhds. Österr.Volkskundeatlas, 3. Lfg., Wien 1968, B1. 39 und 40%;Kommentar, 26 S.
Helmut KRAJICEK, Die Ausseer Tracht.( Österr. Zeitschriftf. Volkskunde, N.S. XXXIII/ 82, 1979, S. 42-60, 7 Abb.,20 Fotos)
FRAUENTRACHT
Im 18. Jahrhundert beschränkte sich die Garderobe der Frauen imwesentlichen auf einen Leiblkittel aus dunklem Wollstoff undgrobem Leinenoberteil. Dazu trug man eine langärmelige Bluse.Unter dem Einfluß der Sommergäste unterlag aber auch die weib-liche Kleidung einem starken Wandel. So kam um 1860 der schwarze,reich garnierte" Achselrock" mit wattierten Ärmeln auf. Charak-teristisch für diese Zeit war, daß man zum sogenannten" Salzhut"( auch" Schwammerlhut") aus weißem Filz noch ein schwarzes Kopf-tuch verwendete. Später verzichtete man auf den Hut. In den Hals-ausschnitt steckte man ein buntes Tuch und um den Hals legte maneine" Kropfkette".
Um 1900 konnte man auch noch Frauen mit der" Edlhaube" ausOtterfell sehen, die im steirischen Salzkammergut ihre östlichsteVerbreitung hatte.
Heute werden die alten Trachten nur mehr bei Trachtenfesten ange-zogen.
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