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Spar dir was : vom Begehren zu/m Vermehren ; eine Geschichte des Sparens seit 1945 ; Österreichisches Museum für Volkskunde 5. Mai bis 30. Oktober 2005
Entstehung
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mehr als zehn Pfennig gespart hatte, kaufteich gerne die kleinen Werte, denn dannwar das Bücherl früher voll und ich konntees auf die Sparkasse tragen. Ich habe nieetwas abgehoben. Nach dem Krieg bekamich dann, wie alle Leute, trotzdem nur 150Schilling.

Hildegard Hofer, ehemalige Schulsparerin,Pensionistin

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Zum Schulsparen in der Volksschule inden 1980er Jahren kam eine Frau von derSparkasse in die Klasse und setzte sich aufden Lehrertisch. Die Kinder mussten sichanstellen, jeder hatte eine Sparbüchse oderBargeld in der Hand. Ich habe immer zehnSchilling gehabt, und mein Nachbar hundertSchilling. Da hat man sich schon gegen- citseitig gemessen und gefragt: ,, Warum hatder mehr?" Meine Eltern haben sich immerfurchtbar aufgeregt, aber nur zu Hause, bund mir dann doch wieder zehn Schillingmitgegeben. w

Wolfgang Meisinger, ehemaliger Schul-sparer, Kulturwissenschaftler

Vom Bankpalast zum KundencenterArchitekturen des Vertrauens

Geldinstitute geben Versprechen überotkünftige Zahlungen ab und müssen dazuVertrauen vermitteln. Abgesehen von fi-nanziellen Reserven sind auch symbolischeMittel nötig, die sich in der Architektur vonBanken und im Auftreten ihrer Mitarbeiteräußern. Mit dem bargeldlosen Geldverkehrwurde die Vertrauensbildung in den letzten

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