Druckschrift 
Schlossmuseum Gobelsburg : Sammlung altösterreichische Volksmajolika und Waldviertler Volkskunst ; Katalog
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 
  

Vorwort zur 1. Auflage

Das Schloßmuseum Gobelsburg ist im Auftrag des Bundesministeriumsfür Unterricht geschaffen worden. Die Anregung dazu ging von demAdministrator des Zwettler Stiftsgutes Gobelsburg, Hw. Herrn P. BertrandBaumann aus, der sich mit Energie und Begeisterung für eine museale Ver-wendung der schönen Räume eingesetzt und die Herstellungs- und Aufstel-lungsarbeiten in jeder Weise gefördert hat. Das Musealreferat des Bundes-ministeriums für Unterricht hat dem Österreichischen Museum für Volks-kunde außer dem Auftrag auch die Mittel zugewiesen, die zur Einrichtungdieser Außenstelle des Museums, im Herzen von Niederösterreich, immerhinetwa 70 km von Wien entfernt, notwendig waren. Zur Wiederherstellungdes Schlosses und seiner Zufahrtswege hat die Niederösterreichische Landes-regierung beigetragen. Organisatorisch hat sich Herr Kustos Dr. Fritz Bergum das Zustandekommen der Außenstelle verdient gemacht. Besonders wert-voll war die Überlassung eines ganzen Satzes guter älterer Vitrinen aus demKunsthistorischen Museum, wofür dessen Erstem Direktor, Herrn Univ.- Prof.Dr. Vinzenz Oberhammer auch an dieser Stelle gedankt werden muß.

Die eigentliche Arbeit dagegen wurde zur Gänze von den Beamtenund Angestellten des Museums geleistet. Allen an den Wiederherstellungs-,Transport- und Aufstellungsarbeiten Beteiligten gebührt daher besondererDank für die unter ungewohnten Verhältnissen durchgeführten Leistungen.Besondere Verdienste hat sich dabei Herr Dr. Klaus Beitl erworben, der nichtnur die Vitrinentransporte usw. organisierte, sondern in vielen Einzelfahrtenden während der Aufstellungsarbeiten notwendigen Kontakt zwischen Wienund Gobelsburg aufrechterhielt. Ich bin also allen an den von mir schließ-lich durchgeführten Aufstellungs- und Katalogisierungsarbeiten Beteiligtenzu herzlichem Dank verbunden.

1. April 1966

Leopold Schmidt

3