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2 (1986) Papiertheater : eine Sonderausstellung aus Wiener Sammlungen. 2 / Ferdinand Raimund und das Wiener Theater seiner Zeit im Spiegel des Papiertheaters
Entstehung
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Der Erfolg des Romans war so nachhaltig, daß im Jahre 1841 die Burg Lichten-stein wieder aufgebaut wurde und noch heute eine beliebte Touristenattraktionin der Schwäbischen Alb darstellt.

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In der dramatischen Bearbeitung für das Schreiber- Theater- vielleicht die bestedes Schreiber- Theaters überhaupt wird die Liebesgeschichte des JunkersGeorg von Sturmfeder und des Fräuleins Marie von Lichtenstein in den Mittel-punkt gestellt. Die Szene zeigt das Zusammentreffen Georgs mit dem geächte-ten Herzog Ulrich, in dem er zunächst seinen Nebenbuhler vermutet.

Der Hintergrund zeigt die Burg nach ihrer Rekonstruktion.

Die Puppenfee

Text: Ernst Siewert.

J. F. Schreiber, Heft 32, ca. 1893.

Figuren: Moskopf, Lord Dudeldey, Liddy, Puppen.Schr Blatt 534, 535; Farbdruck.

Dekoration: Spielwarenladen.

Schr Gr. Format, Neue Serie, Blatt 97, 98, 99; 1892, Farbdruck.Das im Auftrage der Fürstin Pauline Metternich für eine Wohltätigkeitsveranstal-tung komponierte Ballett von Josef Bayer( 1852-1913) nach einem Libretto vonJosef Hassreiter, dem Schöpfer der Wiener Ballettkunst, und dem BühnenbildnerFranz Gaul wurde nach seinem großen Erfolg von der Wiener Hofoper nach einerErweiterung im Jahre 1888 in ihren Spielplan aufgenommen. Im Zeitraum von1888 bis 1900 wurde es in fast allen europäischen Staaten an über 100 Bühnenmit gleich großem Erfolg aufgeführt. Allein an der Wiener Staatsoper erlebte die,, Puppenfee" im Zeitraum von 1888 bis 1944 die stattliche Anzahl von 689 Auffüh-rungen.

Der für das Kindertheater geschaffene Text stellt eine freie Bearbeitung des Ori-ginalstoffes dar und schildert in der damals üblichen schulmeisterlichen Art dieBesserung eines schlimmen Mädchens durch die Puppenfee.

Dekoration: Ritterburg.

Pell Nr. 1529, koloriert.

Figuren: Verschiedene Figuren aus Niels Ebbesen".

JacDThD, Model D, Blatt 879, 1950, Farbdruck.

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Dekoration: Venedig

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Pell Bogen 1558, 1559, koloriert.

Figuren: Straßenszene mit Figuren aus Othello":

J. Stockinger& Al. Morsack, Wien, Blatt 364, nach 1870?, koloriert.

Grenaderen( Grenadiere)

Text: Peter Frederick Christian Hillebrandt.

JacDThD Textheft Nr. 15, 1883.

Figuren: Napoleon I., General Rigault, Jean, Madame Ferrol, Eugenie, Gre-nadiere.

JacDThD Bogen 70; 1883,( Pr Nachdruck

Dekoration: Dorf.

Farbdruck).

Pell Bogen 1586, 1587, koloriert.

Die Handlung spielt im Elsaß kurze Zeit vor der Schlacht bei Waterloo. Derfälschlich des Verrates bezichtigte Grenadiersergeant Jean wird nicht nur rehabi-litiert, sondern es stellt sich auch heraus, daß er ein Findelkind und in Wirklich-keit der Sohn des Generals Rigault ist. Napoleon, der hier einen richtigen, Deusex machina" spielt, befördert ihn zum Hauptmann, und damit steht seiner Liebezu Eugenie, als deren Bruder er aufwuchs, nichts mehr im Wege.

26 PAPIERTHEATER II