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Für die beiden folgenden Raimund- Stücke„ ,, MoisasursZauberfluch"( 1827, Theater an der Wien) und„ Die gefesselte Phan-tasie"( 1828, Theater in der Leopoldstadt) lassen sich bisher keineBelege einer Papiertheaterfassung erbringen.
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Der Alpenkönig und der Menschenfeind
Dieses„, Romantisch- komische Märchen" 1828 am Theater inder Leopoldstadt uraufgeführt
pertoire des Papiertheaters.
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findet erst spät Eingang in das Re-
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Für Österreich läßt sich vorläufig nur der Verlag G. Fritz in Wienals Herausgeber einer Kindertheaterfassung dieses Stückes feststel-len. Diese Druckanstalt, mit der gleichen Anschrift wie der bereits er-wähnte Julius Neidl und wahrscheinlich auch dessen Nachfolger,brachte zahlreiche Theaterfigurenbogen und Texthefte zu verschie-densten Stücken darunter auch Operetten heraus, von denenjedoch nur wenige erhalten sind. So konnte vom„ Alpenkönig" bishernur das Textheft gefunden werden, aber die wenigen erhaltenen Fi-gurenbogen anderer Stücke lassen allgemeine Schlüsse auf Qualitätund Inhalt zu. Diese kleinformatigen unkolorierten Figurenbogensind sowohl vom Druck als auch vom Papier her von äußerstschlechter Qualität und lassen unschwer erkennen, daß man sichbei der Zusammenstellung der Figuren keine besondere Mühe gege-ben hat. Sie sind eine willkürliche Übernahme aus Figurenbogen derVerlage J. Scholz in Mainz und J. F. Schreiber in Esslingen aus den80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, wobei aus den verschieden-sten Stücken die meist ungleich großen Figuren gemischt wurden.Es ist anzunehmen, daß auch die Figuren zum„ Alpenkönig“ auf die-se Weise zustande kamen.
Von den deutschen Papiertheaterherstellern war es nur der imRahmen dieser Ausstellung zahlreich vertretene und überaus rührigeVerlag von J. F. Schreiber, der ca. 1897 den„ Alpenkönig“ heraus-brachte. Man wird nicht fehlgehen mit der Annahme, daß der Vor-schlag zur Herausgabe dieses Raimund- Stückes von dem Linzer Po-lizei- Oberkommissar Inno( cenz) Tallavania kam, der etwa ab 1895 diebesten Kindertheatertexte für diesen Verlag verfaßte. Mein in Eng-land lebender Sammlerfreund Dr. Kurt Pflüger, ein hervorragenderKenner des Schreiberschen Kindertheaters, wird in einem noch indiesem Jahr erscheinenden Buch über diese Papiertheaterproduk-tion ausführlich berichten und auch die Bedeutung Tallavanias ge-bührend würdigen, da er bei seinen Untersuchungen auch dessenKorrespondenz mit dem Verlag Schreiber heranziehen konnte.
Die recht ansprechenden Figuren des Schreiber- Bogens Nr. 549dürften auf keine tatsächliche Bühnenaufführung zurückgehen. Wel-
PAPIERTHEATER II 7