Schriften des Museums
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Oskar Kokoschka, Die Wahrheit ist un-teilbar. 60 Seiten, 4 Abbildungen. PreisS 20.-
Herbert Boeckl, Zeichnungen und Aqua-relle. Einführung von Werner Hofmann.57 Abbildungen. Preis S 95.-
Die vergessene Wagnerschule. Verfaßt vonOtto Graf. 128 Abbildungen. Preis S 120.-
Klischees:
Druck:
Beissner& Co., Wien
Brüder Rosenbaum, Wien
HAUS- RUCKER- CO- Bilanz
Die Ausstellung ,, Live" der Haus- Rucker- Co imMuseum des 20. Jahrhunderts hatte in 32 Tagen18.200 Besucher.( Bester Monat 1969: August,4.975 Besucher). Am Sonntag, den 8. Märzkamen in 3 Stunden 1.260 Besucher. Die über-wiegende Zahl der Besucher waren Jugendliche.Am Montag, den 16. März kam noch eineSchulklasse. Einmal wurden Schuhe verwechselt.Wir haben ca. fünfzig Erfahrungen gemacht, diein künftigen Ausstellungen ihren Niederschlagfinden werden. Laurids verlor seine Wette gegenOberaufseher Kiss beim 13.000. Besucher( eineKiste Bier). Überaus lebhaft war das Echo inden Massenmedien.( Vielen Dank!) Das Öster-reichische Fernsehen, das 1. und das 2. DeutscheFernsehen haben gedreht( das 2. in Farbe-Telegramm aus Kassel: ,, Farbfernsehbeitrag warKlasse Herzlichen Glückwunsch ― EureHeinz und Hilde Hunstein"). Das SchweizerFernsehen hat einen Bericht über die Aus-stellung ausgestrahlt. Aus Hamburg kam einBrief: Meine Frage: Wo kann man so eineSpringmatratze käuflich erwerben? Ich halte siefür ein ideales Spielzeug für Kinder." Tausendevon Photos wurden gemacht sowie einigeprivate Filme. Dr. Jeschko ließ die Europa-meisterin im Hochspringen, Ilona Gusenbauer,ein wenig auf der Matte trainieren( promptsprang sie 1,88 m). Eine Gruppe von Turn-lehrerinnen übte auf der Matte am 20. Feber.Einige Gruppen hüpften außerhalb der Besuchs-zeit. An einem Klubabend des ÖsterreichischenAkademikerbundes wurde bis 22 Uhr 45 vorden Bildern heftig diskutiert. Die Modenschauvon Brigitte Meier- Schomburg war ein großerSpaß am Ende lagen ein Boxer und ein Mannequintotal erschöpft und friedlich auf dem Luftkörper.Aus München kamen Herr und Frau Engelhornvon der Engelhorn- Stiftung geflogen, um dieAusstellung zu studieren. Eine halbe Stunde vorAusstellungsende machte der letzte große Balldes Riesenbillards seinen letzten Schnaufer. DieMatte hat die Strapazen ausgehalten, nicht aberder Mind- Expander( zu reparieren), das Himmel-bett( zu reparieren), der Messestand( zusammen-gebrochen) und etliche Möbel( zusammen-gebrochen). Das Gelbe Herz leidet an Herz-schwäche. Dutzende von Fundgegenständensind noch abzuholen( wir bitten darum!). DieReaktion der älteren Besucher war meistfreundlich bis begeistert.( ,, Da oben hängenWerte, und da rutschen die Kinder die Stiegehinunter!")( Am Telefon: ,, Mutti, ich ver-spreche, meine Aufgaben im Museum zu machen,aber ich muß jetzt hier bleiben!") Am meistenangestrengt waren die Angestellten des Museums( Garderobe, Reinigung, Aufsicht, Reparatur,Nachschub, Auskunft, Hilfe), sie haben einebewunderungswürdige Leistung hinter sich. DieHaus- Rucker- Co Laurids, Pinter, Zamp fahren
im April in die USA, wo sie Vorträge halten undin New York eine große Ausstellung habenwerden mit einem Riesenbillard. Gefördertwurde die Ausstellung vom Bundesministeriumfür Unterricht, von der OberösterreichischenLandesregierung, von der Stadt Linz und vonder Firma Philips G. m. b. H.