Druckschrift 
Ich glaube was, was du nicht glaubst : Objekte jzu Phänomenen von Glaube und Aberglaube ; 13.12.2022 - 19.03.2023
Entstehung
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Bösen Blick zu schützen. Die Spenderin hatdas Armband selbst in einem bulgarischenKloster gekauft. Man darf es nicht abneh-men, sagt sie, sondern muss warten, bis esvon selbst reißt und abfällt, damit man keinUnglück anzieht.

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Andachtsbild der Wiener- KrakauerKultur- Gesellschaft, 2006

ÖMV/ 89.844

Die Spenderin war Zeit ihres Lebenseine strenggläubige Katholikin, und soerschien es ihr selbstverständlich, diesesAndachtsbild, das auf der VorderseiteJesus Christus zeigt und zum Priesterju-biläum des Jerzy Smoliński ausgegebenwurde, in den Elektroverteilerkastenihrer Wohnung neben der Eingangstürezu stellen, auf dass es böse Geister vomBetreten der Wohnung abhalten möge.

Dieser Gebrauch des Andachtsbildesals Mittel gegen böse Geister kann als Bei-spiel für populare Religion" dienen, dasheißt, als eine Praxis, in der Grenzen zwi-schen Aberglauben und( legitimem) Glaubenüberschritten oder vermischt werden.

fassbar, vor Menschen geschützt werden,die in christlichem Sinne unrechtes Den-ken und Sagen und so den Zorn Gottes aufsich selbst und die sie Umgebenden lenkenkönnten.

In dem 1929 von Fritz Byloff heraus-gegebenem Buch Volkskundliches ausStrafprozessen der Österreichischen Alpen-länder" findet sich der Jakobisegen, auch,, Passauer Zettel" genannt, als abergläubi-sche Praxis, die im 17. Jahrhundert als Zau-berei bzw. Hexerei strafrechtlich verfolgtwurde.

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Haussegen, Jakobisegen,

18.- 19. Jahrhundert

ÖMV/ 3.078

Dieser Haussegen kam bereits 1896 in dieSammlung des Volkskundemuseums. Erstammt aus St. Leonhard bei Villach.

Mit den geschriebenen Worten, Gottsegne dieses Haus, und alle die gehen einund aus, wer aber will fluchen in diesemHaus, der gehe lieber gleich hinaus, sonstkommt Gott vom Himmelreich und straftdich und mich zugleich" soll das Haus ganz