Vitrinen:
1
Candy Container
Gips, bemalt; um 1900
Stehendes Schwein mit abnehmbaremKopf zum Befüllen mit Süßigkeiten.Solche Füllfiguren kamen bereits im 19.Jahrhundert in Mode und waren üblicher-weise aus Pappmaché gefertigt.ÖMV/ 81.692
2
Sitzendes Glücksschwein
Gips, bemalt; 2. Hälfte 20. JahrhundertÖMV/ 81.691
Liegendes Schwein
Gips, bemalt; 1930 bis 1960ÖMV/ 75.760
Die beiden Figuren kamen 1989 ineinem Nachlasskonvolut in dasVolkskundemuseum Wien.
Sitzendes Schwein mit Glückspilz im Maul. Be-fand sich im Besitz eines Museumsmitarbei-ters, der es anlässlich seiner Pensionierung1968 dem Volkskundemuseum schenkte.ÖMV/ 65.025
Für die Figuren zum Bleigießen wird aller-dings kein reines Blei verwendet. Das Ein-schmelzen wäre nicht nur eine mühseligeSache, sondern kann zu langfristigen Schä-den der Gesundheit führen, wenn z. B. die gif-tigen Bleidämpfe eingeatmet werden. Bessereignet sich Zinn, dessen Schmelzpunkt nied-riger ist. Durch eine Legierung aus Zinn undBlei kann ein noch günstigerer Schmelzpunkterreicht werden. Um 1900 herum entwickelteder Großvater des heutigen Firmeninhabersder Wiener Firma Perzy eine spezielle Silves-terguss- Legierung, die bis heute gebräuch-lich ist und über einer Kerzenflamme schnellschmilzt. Weltbekannt ist das Unternehmenfür die Produktion der Wiener Schneeku-geln, die es auch mit Glücksbringermotivengibt. Seit 2018 dürfen in der EU allerdings kei-ne bleihaltigen Gießfiguren mehr hergestelltoder verkauft werden. Eine umwelt- und ge-sundheitsfreundlichere Variante ist ohnehindie Verwendung von geschmolzenem Wachszum Orakeln.
3
Silvester- Bleigussware
Vermutlich Zinn- Bleilegierung, Hohlguss;
1912
Für Silvester 1912 in Wien gekaufteBleigieẞfigur mit eingelegtem Papierim Hohlraum. Darauf stehen dieLottonummern 10 64 12.ÖMV/ 48.360/ c
Silvester- Bleigussware
Zinn, goldbronziert, Hohlguss;Mitte 20. Jahrhundert
4
Rauchfangkehrer auf einemSchwein reitend
Metall, bemalt; um 1900
ÖMV/ 75.769
Rauchfangkehrer mitGlücksschwein tanzend
Metall, bemalt; 20. JahrhundertÖMV/ 75.771 und ÖMV/ 75.772