Druckschrift 
Ostereier aus Mähren : Begleitpublikation zur Sonderausstellung "Ostereier aus Mähren" von 25. Februar bis 29. April 2007 ; aus der Sammlung des Ethnographischen Instituts des Mährischen Landesmuseums Brünn
(Tschechische Republik)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Ostereier aus Olmütz mit Applikationen( Textil, Drähtchen, Bildchen)- Kloster-arbeit, Ende des 19. Jahrhunderts; Sammlung des Ethnographischen Instituts desMährischen Landesmuseums Brünn( Tschechische Republik)

Imitationen

In loser Verbindung zu den traditionellen verzierten Eiern ste-hen deren Imitationen. Glasierte tönerne und steinerne eiförmi-ge Artefakte mit Ornamenten sind aus archäologischen Grabun-gen aus slawischen Nekropolen in Böhmen und Mähren aus dem9. 13. Jahrhundert bekannt. Sie erfüllten wohl die Funktionmagischer Gegenstände. Im kirchlichen, adeligen sowie bürger-lichen Milieu kamen seit dem Spätmittelalter Fayence-, Porzellan-und Wachseier als religiöse, Gebrauchs- und Ziergegenstände( Kästchen, Salzbüchse, Flakon) auf. Im 19. und 20. Jahrhundertkamen auch Glaseier, Erzeugnisse lokaler Glashütten, auf. Glas-macher brachten sie zu Ostern ihren Kindern nach Hause( West-mähren).

34