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Führer durch das Museum für Volkskunde
Entstehung
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im Wandkasten( 11) durch Zunfthumpen, Kannen,Pitschen mit figuralen Darstellungen, Leuchter,Schüsseln und Teller, besonders auch durch Weih-brunnen und Salzfässer aus Innerösterreichs verschiedenen Werkstätten vertreten. Dabei sonstigesKleingerät aus anderem Metall, Eisengußplatten ausdem Gußeisenwerk bei Mariazell. AnschließendKüchenhausrat aus Metall, alte Mörser, Kuchen-modeln und Backformen, Brotbüchsen und Bett-wärmer, in 12( 1).

Die reichentwickelten HafnererzeugnisseOberösterreichs und der nördlichen Steiermark imWandkasten 12( 2-4) schöne glasierte Ware undWeißgeschirr, Leuchter, Zwiebelschüsseln, Weih-brunnen, letzteres besonders aus Gmundner Werk-stätten; Steinzeugkrüge nach Art des deutschen' Stein-zeuges aus Frankenburg in Oberösterreich, 18. bis19. Jahrhundert. Echt volksmäßig die Holzgefäße 12( 5),Krüge, Kannen, Schüsseln, Nockenbüchsen aus Holz,in. kunstvoller. Fügung oder aus dem Vollen ge-schnitzt.

In den Pulten dieses Kastens außer zugehörigemin 1 Maß und Gewicht, Sonnenringe, Raufwerkzeugeder Innviertler Bauernburschen( 2), Schlagringe,Pulverhörner, in 5 Zithern, Strohfideln, Hackbretterzur Tanzbegleitung.

In den Fensternischen Gedenkblätter, Papier-malereien, Bauernkalender, geschriebene und mitMiniaturen verzierte Gebetbücher, Heiligenbildchenu. s. w. Man beachte die Zauber-, beziehungsweiseWahrsagekarten für Landsknechte, 16.- 17. Jahr-hundert, die Karikaturbilder des Passauer Tölpelsund seiner Braut, auf Seide gemalt, den Einblatt-kalender für Analphabeten.

she RAUM XIV.

Bäuerliches Mobiliar und kleinere Haus-geräte aus Oberösterreich und Steiermark.

Im Gegensatz zu den vielfach durch Schnitz-werk dekorierten Möbelstücken von Salzburg, Tirolund Vorarlberg( Raum IX- XI) ist das bäuerlicheMobiliar Innerösterreichs zumeist durch reicheBemalung charakterisiert, zu welcher plastischerSchmuck hauptsächlich nur in Form von Pilastern,Verkröpfungen an Leisten und Felderteilung hinzutritt( Abt. 1 und 2;. Im garter seitigen Trakt des Raumes