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Im 18. Jahrhundert hörte ihre kirchliche. Beliebtheitauf und die Krippe wurde zu Beginn des 19. Jahr-hundertes vielfach aus den Kirchen verwiesen. Damitverfiel diese schöne Kunstübung höheren Stils unddas Kripperle zog sich als Kinderfreude in die:bescheidene Volkshütte zurück( Weitere Krippenund Krippenfiguren in den Räume VII, VIII, XIbis XIV.)
Bemerkenswert in diesem Raum ist noch dieVitrine 3 mit bemalten Totenschädeln aus dem Salz-kammergut, Kärnten, dem Innviertel Oberösterreichs.- ein Üeberrest alten Seelenkults, dessen Zeug-nisse in den Beinhäusern der Alpenländer nochmanchmal angetroffen werden....
SAAL VII.
Sammlungen zur Hauskultur, Salzburgund Nordtirol,
Die Gebirgsbevölkerung lebt vielfach von derViehzucht: Zeugnisse der Almwirtschaft, der Käsereiund Butterwirtschaft, Joche, Sattelaufsätze, Glocken-Bänder, Peitschen, Melkstühle, der Schmuck derKühe für den festlichen Abtrieb von der Alm imersten Schranke rechts 2; auch die Landwirtschaftweist mancherlei althergebrachte Geräte und Typenauf( 1, 8, 9, 11), Kumpfe, Sensenscheiden, Geräte fürden Haar( Leinbereitung).
Eine weitere Reihe altertümlicher Gerätschaftendient den textilen Gewerben( 12) Spinnen, Flechten,Weben); das Beleuchtungswesen, vom Kienspanbis zur Talglampe ist typenreich entwickelt underinnert im Süden an antike Formen( 13). Mannig-fach und hoch altertümlich ist im holzreichenGebirge Formung und Verwendung der Holz-gefäße 4( 1, 5), welche gegenüber dem irdenenGeschirr 4( 2, 4) in der bäuerlichen Wirtschaftnoch vorherrschen; im Süden dominiert dasKupfer 4( 3).
An die vielen Bild- und Herrgottschnitzer desBandes erinnert der Inhalt der Eckschränke 6 und1 und des Mittelkastens 10 mit den zahlreichenvolkstümlich gearteten Typen von Heiligen und'Darstellungen aus dem Leben Jesu; man beachteauch die zahlreichen, prächtig geschnitzten ver-einzelten. Krippenfiguren in diesem Schranke..