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der Reihe der Museumsfreunde, deren Namen imEintrittsraume des Museums genannt sind, als be-sonders freigebige Gönner des Unternehmens her-vorzuheben: Dr. Rudolf Trebitsch( † 1918), andessen Verdienste eine Gedenktafel im Museums-hofe dankend erinnert, Philipp und Paul Schöller,Fürst Johann Liechtenstein, Anton Dreher, BernhardWetzler und Isidor Mautner. Nach wie vor hängt.der gesicherte Bestand des Museums vonder Opferwilligkeit ein sichtiger Vaterlands-freunde ab, welche die Direktion hiemitmachdrücklichst hiezu aufruft.
Die über vierzigtausend volkskundlich odervolkskünstlerisch bemerkens- und erhaltungswürdigeGegenstände zählende ammlung ist zum allergrößtenTeile von der Museumsleitung mit dankenswerterUnterstützung zahlreicher Vereinsmitglieder undanderer Freunde der Sache im Zeitraume 1895-1918zustande gebracht worden. Die Sammlungen er-strecken sich in erster Linie auf Deutschösterreich,sodann die anderen Nachfolgestaaten der ehemaligenMonarchie wie auch bedeutende Kollektionen zurVolkskunde des Balkangebietes, Deutschlands, derSchweiz sowie der romanischen Länder im Museum.vertreten sind. Aus dem naturhistorischen undkunsthistorischen Museum sind je mehrere hundertNummern umfassende einschlägige Sammlungen zurAufstellung überlassen worden.
Das Museum für Volkskunde will mitwissenschaftlicher Unparteilichkeit ein treues Spiegel-bild des mannigfaltigen Volkslebens und der volks-timlichen Arbeit Oesterreichs und seiner Nachbar-gebiete darstellen, ihre mannigfachen kulturellenZusammenhänge aufzeigen und der fortschaffendenProduktion Anregungen und Vorbild im heimatlichenGeiste darbieten. Möge ihm dank dieser bedeutungs-vollen Aufgaben die Teilnahme und Unterstützungweitester Kreise der Bevölkerung nicht versagt.bleiben.Prof. Dr. M. Haberlandt.