5-
einer kleinen Anzahl anderer Gegenstände seitensverschiedener Besitzträger, unter denen namentlichHerr Josef Salzer und Ingenieur Fritz Wilforthervorgehoben seien.
ein
Der Aufstellung ist wie derjenigen des Jahres 1901das ethnographische. Einteilungs-prinzip zugrunde gelegt, soweit die mangelhafteGliederung der Ausstellungsräumlichkeitensolches übersichtliches Auseinanderhalten vonSammlungsgruppen gestattete. Ein großer Teilder Kostümstücke und Textilien-sammlung sowie bedeutende Partienin allen übrigen Abteilungen derSammlung konnten Raummangelshalber nicht zur Aufstellung gebrachtwerden. Die Umarbeitung des Führers, welche dengegenwärtigen Stand der Aufstellung( Ende 1913)zur Darstellung bringt, rührt vom Kustos des MuseumsDr. Artur Haberlandt her, dem hiermit bestensgedankt sei.
Die Tage des Verbleibens derMuseumssammlungen in den gegen-wärtigen äußerst beschränkten undgänzlich ungenügenden Räumlich-keiten sind gezählt, und es ist nur zu hoffen, daßes unter dem huldvollen Schutze des erhabenenSchirmherrn des Museums, Seiner k. u. k. Hoheitdes durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs FranzFerdinand, den vereinten Bemühungen allerinteressierten Faktoren: der Staatsverwaltung, derWiener Stadtverwaltung und der Vereinsleitung,gelingen werde, dem k. k. Museum für öster-reichische Volkskunde, dieser Erinnerungs- undEhrenstätte des österreichischen Volkstums, eineentsprechend würdige und dauerndeHeimstätte zu sichern.
Wien, Ende November 1913.
Prof. Dr. M. Haberlandtk. k. Regierungsrat.