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Führer durch die Sammlungen des Museums für Österreichische Volkskunde in Wien
Entstehung
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oder persönliche Mitwirkung die erreichten Erfolgeallererst ermöglicht. Ich nenne mit dem aller-wärmsten und ergebensten Dank in erster Reihe dieNamen unserer Stifter, der Herren Anton Dreherund Philipp Ritter v. Schoeller, Seiner Durch-laucht des Fürsten Johann von und zu Liechten-stein, des Herrn Dr. Rudolf Trebitsch und HerrnJohann Pres1, von denen abgesehen von derstaatlichen Beihilfe und den Zuwendungen der Ge-meinde Wien, des niederösterreichischen Land-tages, der niederösterreichischen Handels- undGewerbekammer der weitaus größte Teilder finanziellen Mittel herrührt, mit denen die aus-gedehnten und kostspieligen Sammlungen beschafftwurden. Eine große Zahl von Geschenkgebern hatdurch wertvolle Gaben zur Bereicherung des Museumsseit seiner Eröffnung beigetragen; die Einzelausweisesind in der Zeitschrift für österreichische Volkskunde,Bd. I- XIX, regelmäßig beigebracht worden.

Außer den Gegenständen des Vereinsbesitzesfindet der Besucher auch größere Sammlungenfremden Eigentums im Museum aufgestellt. In ersterLinie habe ich hier mit alleruntertänigstem Dankder Allerhöchsten Zuwendung einer von Herrnk. u. k. Oberstleutnant d. R. Ladislaus Edlen vonBenesch gesammelten größeren Serie alter-tümlicher Beleuchtungsgeräte zu gedenken, welche,von Seiner Majestät dem Kaiser aus AllerhöchstenPrivatmitteln angekauft, unserem Museum zur Auf-stellung überwiesen worden ist. Des leidigen Platz-mangels halber konnte nur eine reichliche Auswahlaus derselben Raum finden. Ebenso ist eine größereZahl von einschlägigen Objekten aus dem Besitzeder anthropologisch- ethnographischen Abteilung desk. k. Naturhistorischen Hofmuseums, die von HerrnRegierungsrat Direktor Franz Heger zusammen-gebracht worden ist, unserem Museum zur Auf-stellung überlassen worden. Das gleiche gilt von