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Führer durch die Sammlungen des Museums für Österreichische Volkskunde in Wien
Entstehung
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für Obersteier sehr charakteristisch; ebenso die Bettwäschemit rother Stickerei. Dagegen ist die typische Anordnungder Möbelstücke in Steiermark in voller Auflösung begriffen.Mehr als bei den anderen Stuben ist daher hier nochmalsdaran zu erinnern, dass es sich dabei in erster Linie umdie sachgemässe Zusammenstellung typischer Einrichtungs-stücke gehandelt hat. Die Kasten und Truhen sind ungefähraus der Mitte des 18. Jahrhunderts datirt. Auf dem Tischeliegt ein Hochzeitsbitterstock.( Mit Figurine.)

6. Mährische Wohnstube( Umgebung von Eibenschitz).

Diese Stube ist in Anordnung und Ausstattung derMöbel vollkommen typisch, da die slawische BevölkerungMährens wie in der Tracht auch im Hause und seiner Ein-richtung das Herkommen zäh bewahrt hat. SämmtlicheEinrichtungsstücke waren vormals in Wirklichkeit zu einerWohnstube im Markte Mohelno( BezirkshauptmannschaftTrebitsch) vereinigt. Die Bemalung der Möbelstücke istzumeist noch die alte; nur die Schüsselrem ist im altenStyl frisch bemalt. Auf der Eckbank sind die Namen desHausherrn und des Tischlers aufgemalt.( Mit Figurine.)

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7. Istrianische Küche.

Abgesehen von der slawischen, im Tschitschenhauseculminirenden Einrichtungsart des Kochraumes ist im Südender Monarchie den ethnographischen Verhältnissen ent-sprechend die Küche von italienischem Charakter.Der Herd ist ein niedriger Aufbau mit mehreren Feuer-stellen darüber hängt der Kaminmantel( Mantello,Nappa), um den Rauch zum Schornstein zu leiten. Auf demHerde steht das Kesselgestell aus Schmiedeeisen mitSchwingkesseln; die Eisenkörbe dienen zur Aufnahmevon Weingläsern oder Flaschen, in welchen man sich dasGetränk laulich macht. Das Wasser zu Koch- und Trink-zwecken wird in Kupferkesseln bereit gehalten, diean einem Tragbalken oder auf eigenem Gestelle hängen.Die Truhen. obwohl nicht zum eigentlichen Inventar einer