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Schlafzimmer, Dolnja Kupčina, Pokuplje
In Nordkroatien( Pokuplje, Posavina, Moslavina) haben die ausgedehnten
Ansiedlungen im 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts eine einheitliche Typologiebesessen. Die grundlegenden Merkmale der Architektur dieser Region waren die ausEichenholz im Blockbau errichteten und mit Stroh oder Holzschindeln gedecktengroßen Häuser der Familienverbände. Im Nordwesten Kroatiens- in Kroatisch-Zagorien und der Podravina- wurden außer Holzhäusern auch Häuser ausgestampftem Lehm bzw. Lehmhäcksel gebaut.
In den Dörfern des Prigorje nördlich von Zagreb lebte man im 19. Jahrhundert inkleinen Einfamilien- Holzhäusern. Diese hatten nur ein einziges Zimmer ohne beson-dere Bezeichnung. Die Einrichtung bestand aus einem Tisch mit zwei Bänken in derEcke gegenüber dem Ofen und einem weiteren kleinen Tisch. Über der Bank war ander Wand ein Regal befestigt. Auf dem Bett schlief man zu zweit, während die Kinderauf den Bänken oder auf dem Boden lagen. Auf den Betten gab es genügendBettzeug, um Strohsack, Tuchent oder Federbett, Kopfkissen und kleine Polster beiBedarf auf dem Boden ausbreiten zu können. Neben dem Bett befand sich die Wiegefür das Kleinkind. Zur Aufbewahrung der Textilien dienten Truhen. An den Wändenhingen Hinterglasbilder mit Heiligenfiguren und in der Ecke über dem Tisch einKruzifix. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhielt das Haus zusätzlich zurKüche noch ein bis zwei Räume, ein vorderes straßenseitiges Zimmer und ein rück-wärtiges Zimmer. Neben dem aus Stein oder Ziegel in der Höhe eines Tischeserrichteten viereckigen Kamin gehörte zur Einrichtung der Küche ein Küchenschrank,ein Tisch, Stühle, Regale und ein Geschirrschrank mit mehreren Reihen Teller undSchüsseln. Im Zimmer nimmt der von außen, d.h. von der Küche aus beheizbare
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