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Möbel aus Kroatien : Funktion und Ästhetik traditioneller Wohnkultur ; eine Ausstellung des Ethnographischen Museums in Zagreb im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee, Burgenland von 17. März bis 29. September 2002 im Rahmen von EFMO, Ethnologie-Forum Mittel- und Osteuropa
Entstehung
Wien Kittsee [2002]
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besonders hervorzuheben: Natalie Bruck- Auffenberg mit ihrem viel-beachteten Werk über Dalmatien und seine Volkskunst"( Wien 1911)und Baronin Stephanie Rubido- Zichy. Beiden verdankt das WienerMuseum für Volkskunde wertvolle Sammlungen aus demAdriagebiet, die zusammen mit den bereits vorhandenen Beständendie Grundlage für die ethnographische Abteilung auf der großenAdria- Ausstellung im Jahr 1913 in Wien bildeten, die MichaelHaberlandt auf Drängen des Statthalters von Dalmatien, Graf R.Attems, zusammenstellte. Die damals gezeigten Objekte zählenheute zu den bedeutendsten Stücken des Österreichischen Museumfür Volkskunde in Wien.

Speziell die Sammlungen der Baronin Stephanie Rubido- Zichy stellendie Basis für unsere Ausstellung Istrien: Sichtweisen" dar, die nachKittsee und Wien im Sommer 2002 auch in Pazin gezeigt wird. InZusammenarbeit mit den Expertinnen des dortigenEthnographischen Museums konnten die historischen Beständegesichtet, neu bewertet und in einem gemeinsam erarbeitetenKonzept zu einer modellhaften Ausstellung gestaltet werden. DieseSchau, die 2003 gewissermaßen als Gegengabe zu den Möbeln ausKroatien im Ethnographischen Museum in Zagreb zu sehen seinwird, dokumentiert einmal mehr die fruchtbare Kooperation zwis-chen den volkskundlichen Institutionen Kroatiens und Österreichs.Die Zusammenarbeit beruht nicht zuletzt auf den guten persönlichenBeziehungen mit den Kolleginnen und Kollegen in den Museen undUniversitätsinstituten, namentlich aber mit dem Direktor desEthnographischen Museums in Zagreb, Damodar Frlan. Ihm ist nichtnur für das Zustandekommen dieser Ausstellung in Kittsee herzlichzu danken, sondern auch für sein fachliches Engagement in deninternationalen Museumsorganisationen wie ICOM oder NET, die häu-fig Anlass zu interessanten Begegnungen geben. Unser Dank gilt ins-besondere der Kuratorin der Ausstellung, Zvjezdana Antoš, für ihrklares wissenschaftliches Konzept und für den Katalog sowie NenadFabijanić und Nikolina Jelavić Mitrović für die gelungene Gestaltung.Die Abwicklung der Ausstellung vor Ort lag wieder in den bewährtenHänden von Matthias Beitl und Veronika Plöckinger, die auch dieRedaktion des Kataloges inne hatte. Dank schuldet die Direktion aberauch dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kulturund der Burgenländischen Landesregierung, denen dieZusammenarbeit mit den ethnographischen Museen Ost- undSüdosteuropas ein großes Anliegen ist und die diese stets unter-stützen. Ebenso erwähnt sei der Partner des EthnographischenMuseums Schloss Kittsee, die Erste- Bank, welche unsere erfolgre-iche kroatisch- österreichische Zusammenarbeit dankenswerterweisefördert.

LO

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