mögendere Gesellschaftsschichten gerne abnehmen:„ Im 19. Jahr-hundert war das Waschen gegen Lohn eine gängige Erwerbsquellefür Frauen in der Stadt. Sie arbeiteten entweder direkt für einenHaushalt oder als Lohnarbeiterinnen in einer gewerblichenWäscherei, die ab 1850 in den Städten[...] eröffnet wurden.""Neben diesen zahlreichen„ profanen" Verwendungszwecken vonWasser erhält dieses als Weihwasser und von heiligen Brunnen oderQuellen besondere Bedeutung für den Menschen.12
Anmerkungen:
1 Vgl. Wasser: Vom Lebensquell zur Luxusware. http://www.greanpeace.de vom 20. 7.1999, S. 1.
2 Vgl. Donner, Josef: Dich zu erquicken, mein geliebtes Wien. Geschichte der Wasser-versorgung von den Anfängen bis 1910. Wien o. J., S. 32.[ Für die Bereitstellung derLiteratur sei den Wiener Wasserwerken, MA 31, herzlich gedankt!]
3 Vgl. Gamerith, Anni: Speise und Trank im südoststeirischen Bauernland(= GrazerBeiträge zur Europäischen Ethnologie, Bd. 1). Graz 1988, S. 157 und S. 171.
4 Vgl. Zucker, Hermann: Änderungen bei Nahrung und Wirtschaftsform in Furth beiBöheimkirchen( NÖ) ab 1900(= Veröffentlichungen des Instituts für Volkskunde derUniversität Wien, Bd. 6). Wien 1978, S. 83.
5 Vgl. Tomaschek, Beatrix und Albin Windbichler: Das Dorf außerhalb der Dörfer. ZurAbgeschlossenheit und Offenheit von Meierhöfen. In: Liesenfeld, Gertraud( Hg.):LebensBilder Meierhof. Photogeschichten von Menschen und Maschinen abseits derDörfer. Text und Bilder zur Ausstellung im Dorfmuseum Mönchhof vom 13. Juni bis 17.Oktober 1999(= Mitteilungen aus dem Institut für Volkskunde der Universität Wien, Bd.11). Wien 1999, S. 37-51, hier S. 40.
6 Vgl. Donner S. 9, 11, 13, 33 ff, 40, 59, 78 und 92.
7 Vgl. Tomaschitz S. 18 f.
8 Vgl. Schmidt, Leopold: Volkskunde von Niederösterreich.( Kap. VIII. Volksnahrung).Horn 1966, S. 346 f.
9 Vgl. Liesenfeld, Gertraud: Dorfmuseum Mönchhof. Ort des Erinnerns, Erhaltens,Erkundens. Texte zum Alltagsleben im Seewinkel. Wien 1998, unpag.
10 Vgl. Schindler, Margot: Waschtag. Altes Gerät, traditionelle Arbeitsweisen und Brauchbeim Wäschewaschen(= Katalog des Österreichischen Museums für Volkskunde, Bd. 37).Wien 1981, S. 14 ff.
11 Helming, Elisabeth: Waschen als Beruf- Zugehfrau, Lohnarbeiterin, Unternehmerin.In: Helming, Elisabeth und Barbara Schaffran( Hg.): Die große Wäsche. Ausstellungs-katalog(= Schriften des Rheinischen Museumsamtes, Bd. 42 und Schriften des Rhei-nischen Freilichtmuseums- Landesmuseum für Volkskunde, Bd. 34). Köln 1988, S. 83-91, hier S. 83.
12 Vgl. z. B. Croutier, Alev Lytle: Wasser- Elexier des Lebens. Mythen und Bräuche, Quellenund Bäder. München 1992, S. 61-72.
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