seinem Stab in der Wüste Zin auf Geheiß Gottes aus dem FelsenWasser strömen ließ( Numeri 20, 1-11) und damit das Volk Israelvor dem Verdursten rettete.
Mehrere Heilige fanden im Wasser ihr Martyrium. Am bekanntestenbei uns wurden die hll. Florian( 304 mit einem Mühlstein um denHals in die Fluten der Enns gestützt) und Johannes Nepomuk( 1393in der Moldau ertränkt). Durch sein Attribut, Wasser in einemEimer, wurde der hl. Florian zum Retter aus Feuersgefahren unddamit das Wasser, in dem er zwar den Tod fand, zum lebensretten-den Element. Johannes Nepomuk, der von der Prager Moldaubrückehinabgestürzt wurde, ist zum bedeutendsten Brückenbeschützergeworden und der hl. Christophorus, der das immer schwererwerdende( Christus-) Kind auf seinen Schultern sicher durch denreißenden Fluss trug, zu dem am häufigsten angerufenen Ver-kehrspatron.
Zum Abschluß dieses kurzen Überblicks über die Bedeutung desElementes Wasser in Liturgie und Volksfrömmigkeit, der natürlichmit vielen anderen Beispielen erweitert werden könnte, seien einigeStellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie aus der Oster-nachtsliturgie zitiert, die in besonderer Weise zum„ LebensquellWasser" Bezug haben:
,, Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasserso lechzt meine Seele, Gott, nach dir"
( Psalm 42,1)
,, Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freudeaus den Quellen des Heils."
( Jesaja 12,3)
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