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Führer durch das Museum für Volkskunde
Entstehung
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stern gesammelt. Im Glaskasten und Pult rechtsinteressante Sammlung von Hauben aus Bayern,Baden, Württemberg und Preußen.

RAUM XXII.

( Eintritt vom Durchgang zwischen den beidenMuseumshöfen.)

Einrichtung einer bretonischenWohnstube: Geschnitzter Kamin, Schrankbettmit Truhe, altertümlicher Tisch mit Schüsselgruben.Büfett. Zwei Trachtenpuppen mit altbretonischenVolkstrachten.

In den Pulten kleiner Hausrat, Schmuck undAmulettfiguren( Falsifikate).

Volkskundliches aus der römischen Cam-pagna; Truhe, Stühle, Wiege sowie kleineArbeits- und Wirtschaftsgeräte von daher.

RAUM XXIII.

Volkskunde der Basken. Dr. RudolfTrebitsch- Sammlung

Die Basken sind der letzte Überre- t der voreindogermanischen Bevölkerung( Iberer) im äußersteeSüdwesten Europas( Pyrenäen und angrenzendrGebiete). Ihre altertümliche Kultur zeigt gehäuft-Rückzugsformen von altertümlicher Artung, die abenauch sonst in entlegenen Gebieten der romanischenVölker vorkommen, Besondere Aufmerksamkeit ver-dienen die Geräte der Hirten- und Viehwirtschaft,die Sudsteine zum Kochen der Milch, Reibsteinezum Reiben der Schokolade( baskisches National-getränk), die geschnitzten Spinnrocken und sonstigenGeräte der Hanf- und Flachsbereitung; Tongefäßevon zum Teil antiker Formgebung.- Stickereien undNetzarbeiten für den kirchlichen Gebrauch.- Karne-valsreiter. Hölzerne Kugeln und Bälle für dasnationale Ballspiel. Die Sammlung ist die voll-ständigste Darstellung der baskischen Kultur inEuropa. Sie wurde von Dr. Rudolf Trebitsch per-sönlich zustande gebracht.

Im großen Gartenhof

bemerkt man in der rechten Ecke eine Zusammen-stellung alpenländischer Grabkreuze in reicherSchmiedearbeit zumeist des 18. Jahrhundertes sowie