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Führer durch das Museum für Volkskunde
Entstehung
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Dresden, Basel u s. w.). Besonders bietet auch dasErdgeschoß mit seinen Wöibungen und anheimelndenGelassen für mancherlei besondere Museumszwecke,wie die Unterbringung der Bauernstuben, günstigeGelegenheiten. Die beiden gartenmäßig ausgestaltetenMuseumshöfe dienen zur Aufstellung größerer frei-stehender Gegenstände und wurden mit zahlreichenaltertümlichen Handwerks- und Wirtshauszeichengeschmückt.

Uebersicht der Sammlungsabtellungen.

A. Erstes Stockwerk.

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Kar-

Deutschösterreich. Sudetenländer.pathenländer. Keramische Sammlung.

Der Aufstellungsplan der Sammlungen versuchteinerseits die gegebene Zusammensetzung derselben,andererseits die wissenschaftlichen Ansprüche, diean eine volkskundliche Darstellung der vertretenenVolksgebiete in ihren kulturellen Zusammenhängengestellt werden können, nach Möglichkeit zu be-rücksichtigen.

Eine streng länderweise vorgehende Aufstellungerweist sich für jeden Kenner der Verhältnisse alsunmöglich. Der Begriff der Kronlands- Individuali-täten war ein historisch- politischer, kein ethno-graphischer. Die volksmäßige Wirklichkeit kenntvielmehr Ländergruppen, wie Nieder- und Ober-österreich nebst der nördlichen Steiermark einesolche durch verwandte Volkskultur zusammen-gefaßte Gruppe darstellen, wie ebenso Salzburg undNordtirol, die deutschen Gebiete Kärntens und Krainsin näherer Beziehung zueinander stehen. Aehnlichesgilt von den Sammlungen aus den nichtdeutschenNachfolgestaaten der ehemaligen Monarchie.

Zwecks vergleichender Betrachtung sind einzelneSammlungsgruppen aus dem ganzen Bereich Deutsch-österreichs zusammengefaßt zur Aufstellung gebracht,so die Volkstrachten III- III), das Wallfahrts- undVotivwesen( IV), die religiöse Volkskunst( V), die Glas-und Metallarbeiten von volkskünstlerischer Artung( XIII), die Hausmodelle( XV), das Beleuchtungs-und Herdgerät Erdgeschoß XVII- XVIII, dieKachelsammlung( XXIV) und die volkskünstlerischeKeramik( XXV).