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Ausstellung Häuser und Menschen des Burgenlandes in der zeitgenössischen Graphik und Malerei : Katalog
Entstehung
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Bilder aus dem Burgenland

Ein Teil der" Neuen Galerie" des ÖsterreichischenMuseums für Volkskunde

Das Österreichische Museum für Volkskunde hatStücke der alten herkömmlichen Volkskultur aus demGrenzstreifen zwischen Österreich und Ungarn bereitszu sammeln begonnen, als dieses Gebiet staatsrechtlichnoch zu Ungarn gehörte und der Name" Burgenland" nochlange Zeit ungeboren war. Michael Haberlandt, der Haupt-gründer des Museums, der selbst aus einer deutschenwestungarischen Familie stammte, ließ hier ebenso sammelnwie in den benachbarten österreichischen Erblanden. DasMuseum konnte schon vor dem ersten Weltkrieg hundertevon Objekten aus diesem Gebiet sein eigen nennen.Zur gleichen Zeit sammelte der Lehrer Johann

Reinhold Bünker im Bereich von Ödenburg und in dem ganzenGebiet, das heute" Mittleres Burgenland" heißt. Bünkergab damals verhältnismäßig wenige Stücke an das werdendeVolkskundemuseum, eine ganze geschlossene Kollektionfiel der damaligen Prähistorisch- EthnographischenAbteilung des Naturhistorischen Musuems in Wien zu. Alsdiese Abteilung geteilt wurde und aus ihr unter anderemdas selbständige Museum für Völkerkunde entstand, wandertendiese dort nie benötigten Objekte mit in die Neue Hofburg.Von dort konnten sie erst 1954 endlich als Dauerleihgabein das Museum für Volkskunde überführt werden, und er-gänzten nunmehr die alten Bestände in willkommener Weise.Inzwischen war freilich der erste Weltkrieg vor-übergegangen, den Bünker, der bereits 1914 starb, nicht mehrerlebt hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg war 1921 endlich