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stammende italienische Volkskundler Giuseppe Vidossi wiederdie Verbindung mit Wien suchte. Seine eigenen und die vonihm vermittelten Arbeiten gerade zur Volkskunde von Friaulbrachten ihm dann auch die Korrespondierende Mitgliedschaftdes Vereines für Volkskunde in Wien ein. Nachsammlungenoder Weiterbearbeitungen über den Stand von Michael Haber-landts" Österreichischer Volkskunst" von 1911 fanden frei-lich nicht mehr statt.
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dieletzten Reste der alten Aufstellung des Museums beseitigtund alle Schauräume der Volkskultur des gegenwärtigenÖsterreich gewidmet. Die nicht unbeachtlichen Bestände anMajolika, an Herdgeräten, an Truhen usw. aus dem ehemaligenKüstenland kamen ins Depot, wurden aber dort gepflegt, teil-weise restauriert, und auch neu katalogisiert, da die altesehr schlichte Inventarisierung doch längst nicht mehrgenügte. Dabei ließen sich auch so manche Zuweisungen und