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und Dörfer in der Frühzeit der sammlerischen Volkskundeauch von Wien aus ins Auge gefaßt wurden. Ein gar nichtso kleiner Teil an guten Werken der Volkskunst sind nochzu Ende des 19. Jahrhunderts in das soeben gegründeteÖsterreichische Museum für Volkskunde gelangt und hierwohlbewahrt geblieben. Es erschien uns daher eine Art vonPflicht, gerade jetzt, da in Friaul vermutlich viel analtem Volkskulturgut zugrundegegangen ist, wenigstens ineiner kleinen Ausstellung zu zeigen, daß hier stets andieser Landschaft und ihren Menschen wie ihrer überliefer-ten Kultur Anteil genommen wurde. Und daß wir auch heuteeben, in dem bescheidenen Ausmaß unserer musealen Mittel,daran Anteil nehmen.
Leopold Schmidt