der speziellen Pestpatrone verwendet worden. Das HeiligenpaarSebastian und Rochus findet sich beispielsweise auf den Reliefsdes Pestkreuzes von Brunn im Feld von 1680, wie auf demPassionskreuz von Langenlois von 1665.
Vollplastische Darstellungen der Pestpatrone sind selten.Nur auf der aus Wien nach Gobelsburg übertragenen Pestsäulen-gruppe finden sie sich, wie sich auch bei der Brünndlkapellevon Gobelsburg die vollplastisch dargestellte hl. Rosalia alsPestpatronin zeigt. Die Großplastiken wurden in erster Linievon den barocken Gutsherraschaften gestiftet, und sie haben da-bei die der entsprechenden geistlichen Verehrungswelle ent-sprechenden Patrone darstellen lassen. Zu Anfang des 18.Jahr-hunderts war es vor allem die Verehrungswelle, die den" böh-mischen Heiligen", Johannes von Nepomuk mit sich brachte.Der Zusammenhang mit der adeligen Stiftergesinnung zeigt sichdeutlich in Grafenegg, wo die Gräfin von Enkevoert 1744 einebeachtliche Nepomukstatue im Schloßpark aufstellen ließ.
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