häusern in seinem Werk" Alte Bauernherrlichkeit" ein Denk-mal
17) und Franz C.LIPP konnte einiges davon in das 00.
Landesmuseum einbringen und einen Artikel über die Stadel- sh
malerei beisteuern 18). Diese Bemühungen würdigte TorstenGEBHARD in der Festschrift für Franz C. Lipp mit einem grund-legenden Beitrag über die Niederbayerische Zimmermannsmale-
rei ¡ 19). Der Enkelin Bernhard Ludwigs, Eugenie HANREICH, blieb
es schließlich vorbehalten, die fällige wissenschaftliche Be-arbeitung der Familiensammlung vorzunehmen und gleichzeitigin einer Fragebogenaktion und auf Kundfahrten durch das Inn-viertel den Ist- Zustand an bemalter Holzarchitektur festzu-
21)
stellen 20). Ihre Ergebnisse liegen nun in Form einer( vonLipp betreuten) Dissertation vor). Außerdem wurden dieZeichnungen, Aquarelle( Tempera) und Fotos in Schloß Wal-chen neuerlich der Öffentlichkeit vorgeführt. Dieses Ma-terial, das einen Überblick über die" Zimmermannsmalerei"aus 4 Jahrhunderten gibt, dient auch als Grundlage für dieAusstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde inWien. Durch die Beistellung von einem Bauernhausmodell, vonZimmermannswerkzeug, bemalten Originalstücken und Möbeln,die auf gleiche Weise verziert sind, wird der Bezug zur Rea-lität hergestellt. In einer Dia- Serie werden die gemaltenObjekte und ihr leider oft sehr mangelhafter Erhaltungs-zustand in situ gezeigt und durch weitere rezente Beispieleergänzt. Vor allem wird versucht, die Forschungsgeschichtean Hand von Plänen aus dem Bauernhauswerk des Ingenieur-und Architektenvereines, mit Hilfe von Verbreitungskarten,die sowohl den Bauernhof wie die Eigenart der Bemalung
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