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Bemalte Bauernhäuser im Innviertel : Ausstellung ; Zeichnungen, Aquarelle und Fotos aus der Sammlung in Schloß Walchen, OÖ ; Katalog
Entstehung
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Auf österreichischer Seite wurde der Grenzverlauf nach Auswer-tung der Katasterpläne von Adalbert KLAAR zuletzt im Österrei-15)chischen Volkskundeatlas sichtbar gemacht

Von der Volkskunde ermuntert, lagen diese Arbeiten zunächstvorwiegend in den Händen der Ingenieure und Architekten. Sehrfrüh begannen die Höfe aber auch die Aufmerksamkeit der Künst-ler und Heimatpfleger zu erregen. Wichtige Teile der Gebäudetragen bzw. trugen färbige Verzierungen und lockten zur Wie-dergabe. So begann der in Osternberg bei Braunau lebende Ma-ler Hugo von PREEN( 1854-1941) schon 1884 die verschiedenenMotive an den Balkenköpfen der Blockbauten, an den Windbret-tern und-laden, am Schrot( Balkon) und an den Staubläden om( Dachvorsprung), an Fenster- und Türumrahmungen und an den ebaToren der gewaltigen Ständerbauten( Stadel) mit dem Pinsel

festzuhalten 16). Durch diese Tätigkeit kommt Hugo von Preen

in Kontakt mit Marie ANDREE- EYSN, die ihn in seiner Tätig- bukeit bestärkt und ihn in eine volkskundliche Richtung drängt.Er beginnt zu sammeln und besitzt bald eine erlesene Kollek-tion von Innviertler Volksgut, das er jedoch, da sich im Landnoch keine Interessenten finden, an das Volkskundemuseum inBerlin verkauft. Für das Braunauer Heimathaus, das er 1917gründete, legt er später eine zweite Sammlung an. Um in derÖffentlichkeit Verständnis für die Erhaltung der bemaltenHolzarchitektur zu wecken, veranstaltet er in Simbach,Schärding, Ried und in Berlin Ausstellungen mit seinen Bil-dern. Vde sb.nsdodWilhelm GARTNER( 1885-1952), Professor des Rieder Gymnasiums,fühlt sich davon offensichtlich angesprochen, denn er läßtu

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