du EINFÜHRUNG
Das Österreichische Museum für Volkskunde in Wien wählte fürdie diesjährige Sommerausstellung ein Jubiläum, das die ter-ritorialen Grenzen Österreichs entscheidend veränderte: die200- jährige Zugehörigkeit des Innviertels zu österreich.Das Volkskundemuseum fühlt sich dazu besonders berufen, die-ses Ereignis hervorzuheben, denn seit seiner Gründungim Jahre 1885 gewährt es den verschiedenen Völkerschaften mitihrer regionalen Kultur in der Bundeshauptstadt eine musealeHeimstätte 1). Auch nach dem Zusammenbruch der österr.- unga-
rischen Monarchie findet der föderalistische Gedanke in derDarstellung der kulturellen Eigenheiten der Bundesländereine Fortsetzung. Neben der ständigen Ausstellung, die einenGang durch die österreichischen Stubenlandschaften ermög- 29blicht, wurden in den letzten Jahren in Sonderausstellungenimmer auch einzelne Regionen gesondert herausgestellt. Hieran
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sei etwa an die Präsentation der Volkskunst aus Friaul²), JAGaus dem Egerland ³) und aus Vorarlberg erinnert, die heuer 19
in den Außenstellen im Schloßmuseum Kittsee bzw. in Gobels- dburg zu besichtigen sind. Selbstverständlich nimmt auch dieVolkskultur Südtirols- wovon im letzten Jahr in Gobelsburg bdie Trachten gezeigt wurden im Sammlungsbestand einen sidSchwerpunkt ein.
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Im Rahmen der Reihe" Häuser und Menschen" fanden Sonderaus-
stellungen über Kärnten 5) und den Lungau 6) statt. Diese Se- st
rie erfährt nun mit den" Bemalten Bauernhäusern im Innviertel"eine Fortsetzung. Der Zufall will es, daß die interessierte
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