gehört mir! Slogan der Frauenbewegung aufTürkisch, Übersetzung Fatih Aydogdu
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Abb.: Margarete Diederich, spätere Seibold,genannt ,, Die Chefin" auf ihrem Adler-Motorrad in den 1930er Jahren, Familien-Archiv, Stuttgart.
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Abb.: Ich mag die Frau am Steuer, Aufkleberaus Die Frau, Datum unbekannt, Kreisky-Archiv
Abb.: Johanna Dohnal, damalige SPÖ-Landesfrauensekretärin vor ihrem Dienst-wagen, ca. 1974, Dohnal- Archiv
Johanna Dohnal( 1939- 2010), öster-reichische Feministin und Politikerin inder SPÖ. Von 1990-1995 war sie die ersteFrauenministerin Österreichs.
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Abb.: Anna Boschek, Therese Schlesingerund Adelheid Popp auf dem Parteitag derSDAP 1924 in Salzburg. SDAP( Sozialdemo-kratische Arbeiterpartei) war bis zu ihremVerbot im Jahr 1934 der Name der heutigenSPÖ. Foto: VGA
Anna Boschek( 1874-1957), österreichi-sche Politikerin, erstes weibliches Mitglieddes Parteivorstands der SDAP, Mitglied derkonstituierenden Nationalversammlung imJahr 1920 und Abgeordnete im Nationalrat.
Therese Schlesinger( 1863-1940),österreichische Publizistin, Politikerin undFrauenrechtlerin( SDAP). Schlesinger warvon 1919 bis 1923 Mitglied der Konstitu-ierenden Nationalversammlung und desNationalrates, danach bis 1930 Mitglieddes Bundesrates. Aufgrund ihrer jüdischenAbstammung mußte sie 1938 aus Öster-reich nach Frankreich fliehen, wo sie wenigspäter starb.
Adelheid Popp( 1869-1939), österreichi-sche Parlamentarierin, Frauenrechtlerinund Nachfolgerin Clara Zetkins als Vorsit-zende des internationalen Frauenkomitees.Adelheid Popp stammte aus der Arbeiter-klasse und erkämpfte sich eine Stellung alsRednerin und Autorin verschiedener Artikelund Schriften zur Situation der Arbeiterin-nen und als prominente Politikerin. Sie warauch eine Mitbegründerin der österreichi-schen Arbeiterinnen- Zeitung.
Text: Ina Freudenschuẞ
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Abb.: Transparente mit Bildern von ClaraZetkin, Dolores Ibárruri( La Pasionaria)und Hedy Urach werden bei einer Demons-
tration des BDFÖ im Jahr 1950 durch dieStrassen getragen. Der Bund DemokratischerFrauen Österreichs( BDFÖ) war eine derKommunistischen Partei nahestehendeFrauenorganisation. Foto:© ÖNB
Clara Zetkin, siehe oben
Dolores Ibárruri Gómez genanntLa Pasionaria( 1895-1989), spanischeRevolutionärin und Politikerin in derArbeiterbewegung. Sie war Abgeordneteder Kommunistischen Partei im spanischenParlament und eine wichtige Protagonis-tin des Spanischen Bürgerkriegs. Von ihrstammt der Satz: Lieber stehend sterben, alsauf Knien leben.
Hedy Urach( 1910-1943), österreichischeKommunistin, Mitglied des Zentralkomi-tees der KPÖ und Widerstandskämpferingegen das nationalsozialistische Regime. Siewurde 1943 in Wien von den Nazis hinge-richtet.
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Abb.: Angela Davis und WalentinaTereschkowa auf den 10. Weltfestspielen1973 in Berlin, DDR. Foto: Bundesarchiv,Bild 183- M0804-0757/ CC- BY- SA, Creati-ve Commons Attribution- Share Alike 3.0Germany license.
Angela Davis, siehe oben
Walentina Tereschkowa(* 1937), sowjeti-sche Kosmonautin. Sie war die erste Frau imWeltraum und bis 1982 auch die einzige.Sie wurde dafür in der Sowjetunion alsHeldin verehrt.
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Text: They say that freedom is a constantstruggle. Man sagt, dass Freiheit ein fortwäh-render Kampf ist. Motto der National AllianceAgainst Racist and Political Repression derenMitbegründerin Angela Davis war. Es ist derRefrain eines alten Gospel- Songs.
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Abb.: Johanna Dohnal vor einem ironischenPlakat in den 1980er Jahren. Foto: VGA.Im Jahr 1983 lag der Frauenanteil im Natio-nalrat unter 10%. Er liegt heute bei 27,32%.Quelle: www.prod.parlament.gv.at
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Abb.: Vagina- Handzeichen der Frauenbewe-gung in den 1970er und 1980er Jahren vorallem in Frankreich, Italien und England.
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Abb.: Antisexismus und Antirassismus-Zeichen, 2011
Abb.: Schablone für das Färben der Händemit Henna, Indien, Datum unbekannt
Abb.: Einladungskarte zu einer Ausstel-lung der Künstlerin Peggy Buth, GalerieKlemm's, Berlin, 2006. Foto:© Peggy Buth
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Abb.: Sexistische Werbung mit feminis-tischer Intervention, Datum unbekannt,Dohnal- Archiv
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Abb.: Demonstrant* innen im Februar 2011.Nach den Anschuldigungen gegen SilvioBerlusconi, Sex mit einer minderjährigenProstituierten gehabt zu haben, riefen ita-lienische Frauen zu landesweiten Demons-trationen gegen den italienischen Regie-rungschef auf und forderten seine sofortigeAbsetzung. Foto:© Riccardo De Luca
Text: La Lotta non è finita. Der Kampf istnicht zuende. Slogan der italienischen Femi-nistinnen aus den 1970er Jahren.
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Abb.: Eine Suffragette wird brutal von derPolizei niedergeschlagen, Black Friday,London 1910. Foto: Black Friday 1910,O National Archives, London.
Als Suffragetten( von engl./franz. suffrage," Wahl") bezeichnete man Anfang des20. Jahrhunderts mehr oder weniger orga-nisierte radikale Frauenrechtlerinnen inGroßbritannien und den USA. Sie erstrittenmit künstlerischen Aktionen, subversivenStörungen der öffentlichen Ordnung undsogar Hungerstreiks das allgemeine Frauen-wahlrecht.
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Abb.: Ist Eifersucht spießig? Ausschnitt ausDie Frau Nr. 13, 29. März 1975, Kreisky-Archiv
Abb.: Ausschnitt aus einer Einladungskartezu einer Diskussion mit Johanna Dohnalzum Thema„ Gewalt in der Familie", 26. Juni1981, Dohnal- Archiv
Abb.: Eine Demonstrantin wird bei Protes-ten auf einer Aktionärsversammlung derBayer AG im Jahr 2002 vom Sicherheits-personal zu Boden gedrückt. Foto: Oddpimages/ AP/ Frank Augstein
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Abb.: Familienkrach ums liebe Geld, Titel ausDie Frau Nr. 1, 5. Jan. 1980, Kreisky- Archiv
Text: All consumers are female. Alle Konsu-menten sind weiblich.
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Text: Ausschnitt aus dem Frauenbericht2010, S. 193, Teil 1, Kapitel 4 Sozioökonomi-sche Situation, Bundesministerin für Frauen