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86 cm breit, 114 cm hoch, 68 cm tief.
Neustadt, Nordböhmen, Ende des 19. Jahrhunderts.Inv.Nr. 34.922- 35.053, Coll.Emma Stelzig, er-worben 1916.
Mähren
11. Zwittauer Krippe. Die unter dem Namen Zwit-tauer Krippe an das Museum gekommene Krippe bestehtaus den verschiedensten Elementen, ein Beweis da-für, wie der Umfang einer Krippe durch Tausch undAnkauf immer mehr zunahm und in einer solchen Krip-pe ohne weiteres biblisch gekleidete Figuren nebentrachtlich richtig bekleideten nebeneinander be-stehen können. Weitere Einflüsse sind hier auch vonden Karlsbader und Wiener Porzellankrippen zu spü-ren, wie die sitzende Schäferin demonstriert, undebenso erweist sich hier auch das Volksschauspielwirksam, wie die Handwerksburschen und die schau-kelnden Buben beweisen. Von der gleichen Krippe, zuder auch ein mächtiger Stall in Gestalt einer anti-ken Ruine gehört, ist auch der oberhalb der dreiFiguren- Wandkasten angebrachte Krippenhintergrund,der einen Raum von 4,32 m x 1,20 m umfaßt, einZeichen dafür, daß die Krippe zur Zeit ihrer ur-sprünglichen Aufstellung viel reicher an Figuren
war und das
spruchte.
Bodenrelief zusätzlich noch Raum bean-
28 Figuren und Gruppen, 13- 22 cm hoch.2 Kulissen 2,16 m x 0,80 m und 21,20 m x 0,80 m( nicht ausgestellt).
Kulissen
Zwittau, spätes 19. Jahrhundert.Inv.Nr. 65.360- 92, 65.398/ 1-4,( alter Bestand).
12. Krippenbäume aus Iglau. Im Zusammenhangmitdem Thema dieser Ausstellung werden hier nur diebemalten Pappendeckelbäume der Krippe gezeigt, weilnur sie in Iglau entstanden sind, während die Fi-