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1. Weihnachtsberg unter Glas. Der Weihnachtsbergist aus zwei ursprünglichen Krippenbergen zusammen-gebaut. Der linke ist typische Bastlerarbeit einesBergmannes, während der rechte Berg alle charak-teristischen Zeichen der Spielzeug- Hausindustrieaufweist. In der linken Hälfte der Geburtsstall mitder Anbetung der Hirten und der Hl.Drei Könige. Dienoch vorhandenen Wachsfiguren sind der ursprüngli-che Bestandteil der älteren linken Krippe. Die neu-en bemalten Holzfiguren sind dagegen Erzeugnisseder Hausindustrie, die zwar über weite Gebiete ver-handelt wurden, hier im Erzgebirge sind die darge-stellten Bergknappen, z. T. mit den Moltern unterdem Arm, auch wirklich zu
Hause. In der obersten
Zone einige Jagdszenen, die dem Gebirgsbewohner be-sonders nahe liegen. Zu beachten ist auch die Rück-wand der Stufenstadt mit der Auflösung der Holzflä-che durch unregelmäßigen Kerbschnitt, der denübten Spielzeugschnitzer verrät.
110 cm breit, 85 cm hoch, 38,5 cm tief.Erzgebirge, frühes und spätes 19.
dert.
Inv.Nr. 65.393( alter Bestand).
ge-
Jahrhun-
B.
Krippenfiguren
_ Die erste Krippe in den Ländern der Wenzelskronewurde 1562 von den Jesuiten in der Prager Kle-menskirche errichtet, von wo aus sie ihren Sieges-zug über den ganzen Sudetenraum begann. Nicht nurdie weiteren Kollegiengründungen sind Marksteineihrer Ausbreitung, sondern auch die Schlacht amWeißen Berge im Jahre 1620, in deren Folge der hus-sitische Geist und der Protestantismus im Landebald der Vergangenheit angehören und die Rekatholi-sierung auch österreichische Adelige in das Landbringt und damit den ersten großen BrückenschlagBöhmens zu den sich eigenständig entwickelnden