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für Stadt und Land, was man angesichts dieser viel-fach kleinstädtischen Volkskunst noch eigens beto-nen muß.
Angelegentlich dieser Ausstellung muß wieder ge-sagt werden, daß die Darbietung der Bestände ausden Studiensammlungen des Museums nur durch die be-sondere Anstrengung aller daran beteiligten Bedien-steten des Hauses möglich geworden ist. Es hat sichnicht nur Kustos Dr. Mais, der wissenschaftlicheBetreuer dieser Bestände, mit diesen Krippen inten-siv befaßt und die verschiedensten Mittel zur Ver-lebendigung ihrer Darstellung ermittelt und einge-setzt. Auch alle Restauratoren, Präparatoren, Hand-werker und Aufseher haben sich mit besonderer Liebegerade dieses Gebietes angenommen, und die zum Teilnicht mehr sehr ansehnlichen Stücke wieder präsen-tabel gemacht. Es ist verständlich, daß die Einzel-objekte gerade bei der Vorbereitung dieser Ausstel-lung genauer ins Auge gefaßt wurden als sonst unddurch die Kenntnisnahme der neueren Krippenlitera-tur auch anders eingeschätzt werden konntenbisher. Der monatelange Umgang mit den einzelnenFiguren usw. hat uns allen verschiedene Kleinzusam-menhänge dieser breitschichtigen alten Krippen-Volkskunst klargemacht, von denen bisher in der Li-teratur kaum schon die Rede war. Erste Ergebnissedieser Einarbeitung sind sicherlich auch dem Kata-log zu entnehmen, den Herr Dr.Mais dankenswerter-weise noch zeitgerecht erstellen konnte.
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Mit dem Dank an Kustos Dr.Mais und an alle be-teiligten Bediensteten des Museums sei daher diesekleine, aber innerlich sehr reiche Ausstellung derÖffentlichkeit übergeben.
Leopold Schmidt