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Vorwort
Die moderne Krippenforschung hat erst seit ver-hältnismäßig kurzer Zeit begonnen, die Bedeutungder Weihnachtskrippen in Böhmen, Mähren, Schlesienund darüber hinaus im Karpathen- und Beskidenbe-reich zu erfassen. Das Österreichische Museum fürVolkskunde besitzt zwar seit vielen Jahrzehnten Be-stände auch aus diesen Gebieten, doch ist die Er-forschung der alpenländischen Krippen begreifli-cherweise im Vordergrund gestanden. Auch in derAufstellung der Krippen im Museum wurde immer wie-der versucht, neben die Krippen aus dem Salzkammer-gut und aus Tirol auch solche aus dem Erzgebirgezu stellen, doch konnte es sich dabei nur um Proben
handeln.
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Nunmehr bietet die 2. Ausstellung in unseremZyklus" Aus der Volkskultur der Ost- und Südostge-biete der ehemaligen Donaumonarchie" die willkom-mene Gelegenheit, die beträchtlichen Bestände ausdieser ostmitteleuropäischen Krippenwelt wenig-stens in einem ersten Querschnitt zu zeigen. Schondabei werden Krippenzusammenhänge im Gesamtraum desalten Österreich ebenso fühlbar wie Erscheinungenaus Randzonen einerseits die Weihnachtspyramiden,anderseits die Schopkas, so daß auch für den Krip-pensammler und Ausstellungsbesucher sich der Blick-winkel erweitern mag. Man spürt, was die Ausläufereiner einst noch vielschichtigeren Krippenkunst im19. Jahrhundert doch alles bedeutet haben, und zwar
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