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Alte Krippenkunst aus Österreich : Weihnachtsausstellung ; Katalog ; Hauptgebäude Wien, Gartenpalais Schönborn
Entstehung
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aus Terrakotta eine bunte theatralische Komposition.

Ankauf durch den Antiquitätenhandel, vermutlich Tirol,Mitte 18. Jh.

ÖMV 68.412

PAPIERKRIPPEN

Während die holzgeschnitzten und wachsbossierten Krippenfigureneine lange Tradition besitzen, kommen die aquarellierten Fi-guren erst durch die Beschäftigung der Maler- Künstler mit derWeihnachtskrippe vor allem in Tirol im 18. Jh. auf. In Wien hatJosef Führich, der für seine Familie eine Aquarellkrippe anfer-tigte, Schule gemacht und besonders die Erzeugung von Papier-krippen in Form von" Mandlbögen" beeinflußt. Die Papierkrippe vonJosef Frister aus dem Jahr 1794 deutet aber auch für Wien aufeine ältere Tradition.

90) 27 AQUARELLIERTE PAPIERKRIPPENFIGUREN UND BÄUME. Diese Fi-guren stellen nur einen kleinen Teil einer umfangreichenKrippe dar.

Sistrans, Tirol, 18. Jh.

ÖMV 43.235 ff

91) SPICKELBILD. Szenisch aufgebaute Darstellung der Anbetung,flacher Kasten, gerahmt, verglast.

Klosterarbeit, 18. Jh.

ÖMV 21.891

92) SPICKELBILD. Szenisch aufgebaute Darstellung der Anbetung,staffierte Figuren, flacher Kasten, verglast.

Klosterarbeit, 18. Jh.

ÖMV 31.892

93) KÄSTCHENKRIPPE mit bekleideten Papierfiguren, gepreẞter Le-

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