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Gesammelt um jeden Preis! : warum Objekte durch den Nationalsozialismus ins Museum kamen und wie wir damit umgehen
Entstehung
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Die Sammlung Mautner und

das Volkskundemuseum Wien

DE

Die Sammlung Konrad und Anna Mautner"umfasst knapp 600 Gegenstände. ZweiDrittel davon sind fotografische Objekte undGrafiken, daneben enthält sie Kleidung,Möbel, Pfeifen, Krippenfiguren und anderes.Die Familie Mautner wurde vom NS- Regimeals jüdisch verfolgt, 1938 kam der Großteil derSammlung ans Museum. Dieses spielte auchbei der Beschlagnahme und dem späterenUnter- Wert- Ankauf eine maßgebliche Rolle.

Im Zuge der Provenienzforschungen amMuseum wurde auch die Sammlung Mautneruntersucht und eine Rückgabe der geraubtenObjekte empfohlen. Das Museum restituiertedie Objekte daraufhin an die Erb'innen.Diese entschlossen sich dazu, sie demMuseum fast zur Gänze zu schenken.

In dieser Ausstellung werden nicht nur allerestituierten und geschenkten Objekte ausder Sammlung Mautner ausgestellt, sondernauch einige, die vor 1938 von FamilieMautner dem Museum geschenkt wurden.Die Objekte verbinden das Volkskunde-museum mit der Familie Mautner in einerbereits seit den 1890er Jahren andauerndengemeinsamen Geschichte bis heute.

EN

The Mautner collection andthe Volkskundemuseum Wien

The museum's Konrad and Anna Mautnercollection comprises just under six hundreditems. Two- thirds are photographs andprints, but there is also clothing, furniture,pipes, manger figures and more. TheMautner family were persecuted by the Naziregime as Jews. Most of the collection wasacquired by the museum in 1938, and themuseum also played a major role in theseizure and subsequent purchase at wellbelow the market value of the objects.

The Mautner collection was investigated aspart of the museum's provenance researchand a recommendation made that the lootedobjects be returned. They were restituted tothe community of heirs, who then decided todonate practically all of them to the museum.

This exhibition shows not only all of therestituted and donated objects from theMautner collection but also some objectsthat were acquired by the museum before1938, illustrating the links between theVolkskundemuseum Wien and the Mautnerfamily that date back to the 1890s.

ad and Anna Mautnerde research andications

Konrad Mautn