Infografik: Stadtkarte
Die ans heutige Wien angelehnte Stadtkarte zeigt eine Auswahl an Behörden und Ämtern,die unmittelbar am Raub von Vermögenswerten und Gütern beteiligt waren. Daneben sindOrte, an denen Raubgut eingesammelt, gelagert oder verkauft wurde, dargestellt. Markiertsind außerdem die zur Vorbereitung einer Flucht ins Ausland notwendigen Anlaufstellen. MR
Verwaltungsstelle fürjüdisches Umzugsgutder Gestapo( VUGESTA)
Bauernmarkt 24
Aktion GildemeesterWollzeile 7
( ab September 1938)
Vermögensverkehrsstelle
( VVSt)
Sammellager Malzgasse 7Malzgasse 7
Sammellager Malzgasse 16Malzgasse 16
Nordwestbahnhof
Strauchgasse 1
Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19
Zentralstelle für Denkmalschutz
/ Institut für DenkmalpflegePalais Starhemberg amMinoritenplatz( ab 1938)Salesianerinnenkloster,Rennweg 8( ab 1939)
Gauamt für Sippenforschung
der NSDAP
Josef- Bürckel- Ring
( Dr.- Karl- Renner- Ring) 3,
Parlamentsgebäude
94
Sammellager CastellezgasseCastellezgasse 35
Möbelverwertungsstelle
der VUGESTA
Krummbaumgasse 8
Sammellager Kleine Sperlgasse
Kleine Sperlgasse 2a
Verkaufsstelle der VUGESTA
Rotenturmstraße 14
Verkaufsstelle der VUGESTA
Marxergasse 17
Antiquariat Ing. ReitznerBräunerstraße 11
Zentraldepot für
beschlagnahmte SammlungenHofburg, Neue Burg
Dorotheum/ Verkaufsstelleder VUGESTA( ab 1941)Dorotheergasse 17
Passamt für Jüdinnen undJuden im PolizeikommissariatWieden, Wehrgasse 1
Verkaufsstelle der VUGESTA
Kärntner Straße 4
Zentralstelle für jüdische
Auswanderung( 1938-1943)
Palais Albert Rothschild, Prinz-
Eugen- Straße 22( ab 1938)Castellezgasse 35( ab 1942)
Aspangbahnhof
Zwischen der Rubin- Bittmann-Promenade und der Aspang-
straße befand sich von 1881bis 2002 der Aspangbahnhof
SammellagerGänsbachergasse
Gänsbachergasse 3