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Gesammelt um jeden Preis! : warum Objekte durch den Nationalsozialismus ins Museum kamen und wie wir damit umgehen
Entstehung
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aktuellen Debatten rund um Herkunfts- und Verbleibsgeschichtenvon Objekten in Sammlungen einzusteigen und auch problematischeObjekte in Sammlungen- wie Human Remains zu diskutieren.

Im vielfältigen Begleitprogramm werden neben gewohnten, ver-tiefenden Formaten vor allem Aspekte stärker hervorgehoben, diein der strengen Fokussierung der Ausstellung keinen Platz oder nichtausreichend Aufmerksamkeit gefunden haben.

Drei Exkursionen führen an Orte, die mit der Familie Mautnerzusammenhängen und jeweils wieder auf die Ausstellung im Volks-kundemuseum Wien und die gezeigten Objekte zurück verweisen.In der Tour Auf den Spuren jüdischer Sammler* innen in Niederöster-reich haben wir ein erhaltenes Fabriksgebäude des Mautner'schenTextilimperiums besucht, welches im abgelegenen Trattenbach imWechselgebiet steht. Dorthin zog sich Stephan Mautner zur Sommer-frische und schließlich, nach dem Niedergang der Unternehmen inden 1930er Jahren, endgültig zurück. Auch wenn das Anwesen nichtmehr zu besichtigen ist, so findet sich im Archiv( und auch in derAusstellung) eine Liste des vollständigen Inventars dieses Hausesim Auftrag der Zentralstelle für Denkmalschutz, an welchem sichdas Volkskundemuseum interessiert gezeigt hatte. Eine weitereExkursion führte in den Wiener Stadtteil Pötzleinsdorf zu ehemaligenWohnorten der Familie Mautner, eine andere ins Museum inMarienthal in Niederösterreich, wo eine berühmte soziologischeStudie zu den Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit in den1930er Jahren entstanden ist. Die dortige Fabrik wurde kurze Zeit,bis zu deren Schließung, vom Textilunternehmen der Familie Mautnerbetrieben.

Mit der speziellen Logistik der Beraubung von verfolgten Per-sonen, mit Speditionen und Transportfragen, beschäftigte sich eineFührung im Museum am Nordwestbahnhof, die von Tracing Spacesdurchgeführt wurde.

Um auch die anderen NS- Opfergruppen, neben den als jüdischverfolgten Personen, einzubeziehen, die in der Ausstellung selbstwenig Berücksichtigung finden, wurde im Rahmen der Ausstellungein Stadtspaziergang durch die Josefstadt angeboten. Er setztesich mit queeren Personen, die durch das NS- Regime verfolgtwurden, auseinander und führte an Schauplätze ihres Lebens in

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