zur Restitution im Sinne des Kunstrückgabegesetzes in Kooperationmit der Kommission für Provenienzforschung.
Diese Ausstellung entspringt dem ausdrücklichen Wunsch derErb* innen Anna Mautners, die Sammlung nach der Schenkungweiterhin der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zugänglich zumachen. Die restituierte und geschenkte Sammlung Mautner ist inihrer Gesamtheit zu sehen, wobei die rund 550 Objekte kultur- undforschungsgeschichtlich eingeordnet werden.
Ich möchte all jenen danken, die an dieser Ausstellung und amAusstellungskatalog mitgewirkt haben. Besonders den drei Kurato-rinnen Kathrin Pallestrang, Magdalena Puchberger und Maria Raidsowie Michael Hieslmair und Michael Zinganel für die räumlicheGestaltung, Theresa Hattinger für die Ausstellungsgrafik, Lisa Ifsitsfür die Kataloggrafik, Angela Althaler und Wolfgang Oblasser für dieGestaltung der Medienstationen sowie allen beteiligten Mitarbei-ter* innen des Volkskundemuseums Wien und den externen Unterstüt-zer* innen. Ebenso ist der Kommission für Provenienzforschung undder zuständigen Abteilung des Bundeministeriums für Kunst, Kultur,öffentlichen Dienst und Sport zu danken, die während des gesamtenForschungsprozesses und der Vorbereitungen zur Ausstellung hilf-reich zur Seite standen. Schließlich möchte ich auch der Provenienz-forscherin Claudia Spring danken, die über mehrere Jahre in unserenSammlungen spezifische Forschung betrieben hat.
Insbesondere ergeht mein Dank jedoch an Stephen M. Mautnerund seine Familie. Die Beforschung der Sammlung Mautner hatuns nicht nur zu neuem Wissen über Objekte und dem bewussterenUmgang mit einer moralischen Schuld geführt, sie hat uns auch ineine Beziehung mit den Erb* innen von Anna und Konrad Mautner ge-bracht. Diese gewonnene Verbundenheit ist vielleicht das schönsteGeschenk einer fruchtbaren und emotionalen Zusammenarbeit.
Stephen M. Mautner hat der Ausstellung und diesem Katalogkluge und weitblickende Beiträge beigesteuert, die uns wesentlicheAspekte des unrechtmäßigen Sammlungserwerbs, der Sammlungs-leidenschaft sowie der Verbundenheit von Menschen zu Kultur undLandschaft erschließen. Letztlich ist das Arbeiten an und mit Samm-lungen eine Beziehungsarbeit, die uns alle bereichert.
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