Über Bücher fanden» Volkstypen Glossar ::: zum Glossareintrag Volkstypen<<-Fotografien ebenfalls Verbreitung.Das ging von wissenschaftlichenPublikationen über populäreSachbücher bis zu Reiseführern,Zeitungen und Zeitschriften. Hierdefinierten einerseits die Bildunter-schriften, andererseits der Text dieBilder, dem sie als Illustrationendienten. Je nachdem changiertenihre Bedeutungen. Allen publikatori-schen Kontexten gemeinsam istjedoch, dass sich das typisierendeBildermachen und der Einsatzdieser Bilder meist in textlichenZusammenhängen fanden, diedarauf abzielten, eine Gruppe oderein Territorium zu beschreiben.Bezeichnend für viele Bücher in derBibliothek des ÖsterreichischenMuseums für Volkskunde ist, dass indiesen oftmals Fotografien auftau-chen, von denen sich auch Abzügein der Fotosammlung des Hausesbefinden.
Die Bücher und vor allem ihreAutoren sind ein Beispiel dafür, wieweitläufig über die ganze Monarchieund darüber hinaus das personellewissenschaftliche und semiwissen-
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schaftliche Netzwerk der Volkskun-de gesponnen war. Sie arbeiteten indiversen Institutionen und standendarüber hinaus mannigfach unterei-nander in Kontakt. Vergleicht mandie einzelnen Publikationen mitein-ander, stellt man fest, dass diesel-ben Bilder immer wieder zumEinsatz kamen und so durch diesenotorischen Wiederholungen zurStabilisierung und Festigung bildli-cher Vorstellungswelten beitrugen.Dies gilt nicht nur für die hiergezeigten Beispiele im Fall derHuzulen besteht der Verdacht, dasses überhaupt nur eingeschränktesFotomaterial gibt-, sondern auchfür viele andere Volksgruppen. Sobestimmten sie das vermeintlicheAussehen bestimmter Bevölke-rungsgruppen mit, um derenDefinition man damals rang.
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