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Gestellt : Fotografie als Werkzeug in der Habsburgermonarchie ; [dieser Katalog erscheint als Nachschrift zur Ausstellung ..., die vom 29. April bis 30. November 2014 im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien gezeigt wurde]
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DIE FOTOSAMMLUNG DES WIENER MUSEUMS FÜR VOLKSKUNDE

Die Fotosammlung des Wiener Museums fürVolkskunde als Knotenpunkt einer typologisierendenBilderproduktion zwischen 1895 und 1918

- Reinhard Blumauer-

Das Wiener Museum für Volkskunde entwickelte sich seit seinerGründung 1895 zu einem der Knotenpunkte für den Austausch vonfotografischen wie nichtfotografischen Bildern, die» Land- und-Leute<<- Darstellungen aus allen Kronländern zum Inhalt haben.' Umdie historischen Konstitutionsbedingungen dieses Knotenpunktsbesser nachvollziehen zu können, konzentrieren sich meine Aus-führungen auf den Zeitraum von der Gründung des Vereins für Volks-kunde 1895 bis zum Ende der Habsburgermonarchie. Dies sollte nichtglauben machen, dass die Fotosammlung zu diesem Zeitpunkt ihrermaßgeblichen Rolle für die museologische und fachwissenschaft-liche Arbeit verlustig ging, doch die hier beschriebenen Netzwerkeund Prozesse unterlagen und unterliegen noch immer einem starkenWandel, auf welchen ich hier nicht eingehen kann.