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Weihnachten - noch Fragen? : [Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde, 25. November 2012 bis 3. Februar 2013]
Entstehung
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Sternsinger

Thomas Walch, Öl auf Leinwand, Imst, Tirol, dat. 1898, ÖMV/ Foto: Christa Knott

Die Sternsinger gingen Lieder singend von Haus zu Haus und hinterließen an den Türendie Anfangsbuchstaben der HI. Drei Könige C M B" oder K M B" als Schutzzeichen.

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Sternsingerkrone

Karton und Buntpapier, Niederösterreich, um 1900,ÖMV/ Foto: Christa Knott

Selbst hergestellte Kronen und Sterne, die an einemStock voran getragen wurden und sich drehten,gehörten zu den typischen Brauchrequisiten fürdas Heischegehen rund um den Dreikönigstag.

Sternsingergruppe aus der Kern- Krippe

Holz geschnitzt und farbig gefasst, Ebensee, Oberösterreich, 1. Hälfte 20. Jh., ÖMV/ Foto: Christa KnottIm Alpenraum war das Sternsingen- Gehen ein sozial angesehenes und großteils erlaubtes Mittel für Hand-werker und Wanderarbeiter, die im Winter keine Saison hatten, aber auch für Kinder sich Gaben zu erbetteln.

Sternsinger im Garten des VolkskundemuseumsFotografie, Wien, 1954, ÖMV/ Foto: Hermann LuznyAbgelöst wurden die sich selbst organisierendenHeischegänge durch das Sternsingen der Dreikönigs-aktion, das die Katholische Jungschar 1955 öster-reichweit einführte.

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