Georg Lindenbauer
Atelier Georg LindenbauerSchönau 4
7461 StadtschlainingTel. 0043 699 11368180atelier.lindenbauer@a1.netwww.heizobjekte.at
Georg Lindenbauer, geb. 1965 inKlosterneuburg, ist ein absoluterAusnahmekeramiker, energiegeladenund voller Ideen: Er fertigt riesigeHeizobjekte, also moderne Öfen mitkünstlerischem Anspruch, sowieüberdimensionale, auf der Scheibegedrehte Gefäße. Dabei will er immeran seine eigenen bzw. die technischenGrenzen gehen oder diese gar über-schreiten und scheinbar Unlösbaresausprobieren. So geht er furchtlos anaussichtslos erscheinende Aufgabenheran und macht auch Entwürfe, derentechnische Umsetzung eine große He-rausforderung bedeutet. Dabei nimmter es mit Humor, wenn manches nichtgleich gelingt oder missglückt.Ein Großteil von Georg LindenbauersProduktion sind Heizobjekte, einkleinerer Teil Großgefäße. Die beein-druckenden Heizobjekte sind meist imRaum frei stehende, manchmal sogardrehbare Öfen, da diese aufgrund dergroßen Oberfläche am effizientestensind und die beste Abstrahlung haben.Er selbst heizt z. B. mit seinem XXL-Ofen mit einer Oberfläche von 11 m²seine rund 400 m³ große Werkstatt.Meistens lassen ihm Kundinnen völligfreie Hand beim Entwurf von Formund Gestaltung. Mittlerweile hat GeorgLindenbauer mehr als 1000 derartigeHeizobjekte entworfen und produziert.Seine Aufträge führt er zu 85% inÖsterreich durch, zusätzlich macht er2-3 Projekte pro Jahr im Ausland wieDeutschland, Türkei, Albanien- undfür 2012 plant er die Realisierungeiner kompletten Hotelausstattung mitKeramik in Sri Lanka.
Georg Lindenbauer dreht beeindrucken-de Großobjekte auf der Töpferscheibeals Vasen oder Saftgefäße, wobei seineHände sehr leiden, weil der Ton zu 40% schamottiert, also sehr grobkörnigund Töpferleder nur begrenzt einsetz-bar ist. Die Wandstärke von 15 mm beieiner Höhe bis zu 150 cm ist jedes Maleine große Herausforderung beim Dre-hen. Georg Lindenbauer sieht diese ge-drehten Großobjekte als Ausgleich zumOfenbau, da er immer ein begeisterterTöpfer war. Dank seiner Körpergröße,seiner langen Arme und guter Mitarbei-ter meistert er diese Herausforderungerfolgreich.
Für beide Produkte- Heizobjekte wieGroßgefäße verwendet er deutschenSteinzeugton, da Stoober Ton dafürnicht geeignet ist. Und für beide giltsicherlich: Keramiktradition trifft Innova-tion und Moderne! Georg Lindenbauergeht es darum, mit dem richtigenMaterial etwas Zeitloses zu machen.und zu verstehen, was man aus diesemnatürlichen Werkstoff Ton machen kann.und darf.
Schließlich wusste er schon mit sechsJahren, dass er Keramiker werden woll-te. Also begann er die Fachschulein Stoob, die jedoch nicht seinen Vor-stellungen entsprach und wechseltenach Graz an die Ortweinschule, wo er1987 den Abschluss der Meisterschulefür Keramik und Ofenbau machte.Mit 22 Jahren machte er sich gemein-sam mit seiner Frau Petra mit einemAtelier in Bad Radkersburg, danachin Klosterneuburg, selbstständig. Seit2006 haben die beiden ihren Atelier-und Wohnsitz in Stadtschlaining imSüdburgenland.
Eigentlich bin ich viel zu lebhaft, zu spontan für so eine ausdauernde Arbeit wie Ofenbauen!
MIT DEM GEFÜHL DER HÄNDE
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Zeitgenössische Töpfer im Burgenland und in der Region Bratislava