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Tigermütze - Fraisenhaube : Kinderwelten in China und Europa ; [eine Ausstellung des Österreichischen Museums für Volkskunde und der Österreichischen Gesellschaft für Chinaforschung, 20. November 2005 bis 5. März 2006]
Entstehung
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KLEINKIND/ FÜRSORGE

Das Leben des Kleinkindes wird nachwie vor durch Schutz- und Abwehr-rituale determiniert. Gleich nach derGeburt bekommt das Kind einenTigerpolster sowie einen Stofftigerzum Spielen. Später wird ihm einstilisiertes Schloss umgehängt,welches an das Leben binden soll.Ebenso sollen das Lätzchen mitGlück bringenden Symbolen, dieTigermütze und die Tigerschuhe dasKind vor Unheil beschützen.

Auf dem Land besteht da und dortnoch der Brauch, von 100 Familien,deren Kinder gesund sind, 100 Stoff-flecken zu erbitten, um daraus eineJacke zu nähen. Krankheiten wieFraisen werden, wie zeitgenössischeBauernmalereien zeigen, nach wievor mit Magie bekämpft.

Bauernmalerei: anlässlich seines1. Geburtstages wird das Kindder ,, Göttin" der BarmherzigkeitGuanyin dargebracht, 20. Jh.Kreis Xinji, Provinz HebeiÖGCF

Stein der Skulptur eines Kindes,welches eine Glück bringendeMünze im Mund hält, diente dazuam Fuß des Kindes festgemachtzu werden damit es nicht vomBett hinunterfällt, 18. oder 19. Jh.Südliches ShanxiÖGCF

Kinderbadeszene, 20. Jh.Studio Yangliuqing in Tientsin( Tianjin)ÖGCF

Bauernmalerei:

Wöchnerin mit Kind, umgebenvon Geldgeschenken, 20 Jh.Kreis Xinji, Provinz HebeiÖGCF

Kinderschuhe mit Glücks- undAbwehrzeichen, wie sie zurVollendung des 1. Monats oderder ersten 100 Tage geschenktwerden, 20. Jh.

Herkunft aus mehreren ProvinzenÖGCF

Tigerhauben zum Schutz des

Kindes vor bösen Geistern,

19. und 20. Jh.

Provinzen Hebei, Shandong, Shaanxiund GuizhouÖGCF

Kinderkleider, 19. JhÖGCF

Besticktes Kindertragetuch,19. Jh.

Dali, Provinz YunnanÖGCF

Zwei Wiegen, 19. Jh.PekingÖGCF

Zwei Kinderwägen, 19. Jh.Peking

ÖGCF

Knabennachttopf, 19. Jh.

Shaoxing, Provinz Zhejiang

ÖGCF

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