Leopold Rütimeyer( 1856-1932)
Leopold Rütimeyer war im Hauptberuf alsLandarzt und später an der Universitätsklinik inBasel als Spezialist für Magen- und Darmerkran-kungen tätig. Reisen nach Ägypten und Ceylonweckten sein Interesse an der Ethnologie.Durch vier Jahrzehnte widmete er seine Frei-zeit dem Museum in Basel, wo er maßgeblichan der Errichtung einer ethnologischen Abtei-lung( 1892) beteiligt war, aus der das BaslerVölkerkundemuseum hervorging. Hier betreuteer die afrikanische Sammlung und erweitertedas Museum um eine Abteilung der Polar-völker.
Der Brückenschlag von seiner Ethnographieder Naturvölker Glossar ::: zum Glossareintrag Naturvölker zur Volkskunde der Schweizgelang ihm 1907 mit einer Studie über dieMaskenbräuche im Lötschental( Wallis).Damit wandte sich Rütimeyer erstmals derschweizerischen Ur- Ethnographie zu, mit derer sich dann hauptsächlich in den Jahren1913-1924 beschäftigte. 1924 fasste er seinevolkskundlichen Forschungen, die zunächstin kleineren Schriften erschienen waren, zumSammelband„ Ur- Ethnographie der Schweiz"zusammen. In diesem kulturhistorisch orien-tierten Standardwerk setzte er sich mit Relik-ten innerhalb der rezenten alpinen Kulturauseinander. In Anerkennung seines vielseiti-gen Beitrages zur Ethnologie wurde LeopoldRütimeyer 1926 zum Ehrendoktor der philoso-phisch- historischen Fakultät der Basler Hoch-schule ernannt. Der Verein für Volkskunde inWien ernannte ihn 1920 zum korrespondieren-den Mitglied.
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Brief von Leopold Rütimeyer an Michael Haberlandt mitder Bitte um Rezension der„ Ur- Ethnographie", 1924
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