Bemalter Rindenstoff
Bandaka, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 133.129 b,
Sammlung Schebesta
Maske
Leder
Bandaka, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 133.128,Sammlung Schebesta
Der Rindenstoff, der als Lendenschurz getragenwird, bildet gemeinsam mit der Maske und meh-reren Armringen aus Baststreifen ein Ensembledes Oberhauptes, das dieses bei Pubertäts- undBeschneidungszeremonien verwendet.
Kalebassenbehälter in Flaschenformmit Blätterstöpsel
Efe, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 95.509,Sammlung Schebesta
Solche Kürbisgefäße dienten als Behälter für Öl,das zur Körperpflege verwendet wird.
Rindenbüchse bukubu
Balese, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 132.974,Sammlung Schebesta
Rindendose lekebeMedje, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 97.997,Sammlung Schebesta
Rindendose lekebeMedje, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 133.358,Sammlung Schebesta
Die Behälter aus Baumrinde dienen zur Auf-bewahrung von Speisen, Alltagsdingen odermagischem Material.
Köcher mit Pfeilen
Flechtwerk, Holz, Blätter
Efe, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien,
Inv.Nr. 98.113.1-49,Sammlung Schebesta
Bogen
Holz, Tierfellstreifen, Rotang
Bandaka, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 133.113,Sammlung Schebesta
Pfeile und Bogen sind das wichtigste Jagdgerätder Männer. Die Sehne des Bogens ist ausRotang gefertigt, die Pfeile aus einer besonderenBambusart. Anstelle einer Befiederung werdenzur Flugsicherung zähe Baumblätter verwendet.
Sehnenschutz
Haut, Moos
Efe, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 95.562,Sammlung Schebesta
Als Armschutz verwenden die Bogenschützenmit Moos oder Bananenfasern gefüllte Affen-hautbeutel, die um das Handgelenk gebunden
werden.
Signalpfeife segbe
Holz, Eisen, LederEfe, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 98.109 a,Sammlung Schebesta
Solche Pfeifen, die bei der Jagd verwendet wer-den, um sich untereinander oder Angehörigen imLager Zeichen zu geben, können auch magischenZwecken dienen und zur positiven Beeinflussungder Jagd, aber auch zum Abwehrzauber gegenGewitter oder Feinde eingesetzt werden. Hierbeiwird eine Kleinigkeit aus dem Besitz des Opfersin die Pfeife gesteckt; durch das Blasen dersel-ben gerät der Zauber in Anwendung.
Tragkorb juka
Rohrstreifengeflecht, BaststreifenBacwa, Kongo
Museum für Völkerkunde, Wien, Inv.Nr. 95.733,Sammlung Schebesta
Die Körbe werden von den Frauen hergestelltund sind ein viel gebrauchtes Utensil für ihrenwichtigen Aufgabenbereich, das Sammeln vonpflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie werden amRücken getragen und mittels eines Baststreifensals Schlinge, die sich die Frauen um den Kopflegen, stabilisiert.
23 Ur- Ethnographie