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Mit dem Gefühl der Hände : zeitgenössische Töpfer in Niederösterreich ; Schloß Gobelsburg bei Langenlois im Kamptal, 24. Mai bis 19. Oktober 1997 ; Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien, 26. Oktober 1997 bis 23. Februar 1998
Entstehung
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Künstler

Berufsstrukturen und Verkaufswege

Gewerbe

Ausstellung

Markt

Werkstatt

Anzahl

5

10

15

20

Keramiker/ Töpfer- Gewerbetreibender/ Künstler

Keramiker" bzw. Keramikerin ist ursprünglich eher eine technisch/ wis-senschaftlich orientierte Bezeichnung. Heute wird der Sammelbegriff auf Töpfer,Techniker und Künstler angewendet, die sich mit dem keramischen Materialbeschäftigen. Dabei differenziert man in der umgangsprachlichen Nutzung desBegriffs auch heute noch zwischen Töpfern, die in ersten Linie gefäßkeramischeWaren( Töpferwaren, Geschirr etc.) herstellen und Keramikern, die vorwiegend imfigural-, bau- bzw. architekturkeramischen Bereich tätig sind.( Hamer S.183) Auchaufgrund der Produkte läßt sich der Versuch machen, eine Differenzierung zu fin-den( selbstverständlich kann man hier keine strikte Trennung vornehmen).

Ein Keramiker erzeugt Einzelobjekte, überwiegend Vitrinenware", eben kera-mische Kunstwerke, die auf Selbstdarstellung und/ oder Repräsentation ausge-richtet sind.( s.Praschak) Für den handwerklichen Töpfer ist das Produkt seinerHände eine Ware, die in mehrfacher Ausfertigung bis zur serienmäßigen Erzeu-gung für den Gebrauch in einem modernen Haushalt bestimmt ist. Unter den 23zeitgenössischen Gebrauchskeramikern, die in unserer Ausstellung zu sehensind, befinden sich acht Gewerbetreibende und 15 künstlerisch arbeitende Töpfer( um als Künstler in Österreich auch rechtlich anerkannt zu sein, muß er seineWerke der Künstlerkommission des Bundesministeriums für Kunst vorlegen). Fürziemlich alle ist ein, im Werkstattbereich liegender Schauraum gleichzeitig auchein wichtiger bis ausschließlicher Verkaufsort. Auf den brauchtümlichen jahres-zeitlichen Märkten wie den Weihnachts- und Ostermärkten oder Bauernmärktenund ländlichen Messen und den speziellen Töpfermärkten( in Gmunden und Vil-lach) vertreiben 14 davon unter Ausschaltung des Zwischenhandels ihre Ware.Acht Töpfer stellen auch bei modernen Ausstellungen im künstlerischen oderwirtschaftlichen Umfeld aus.

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Statistik: C. Peschel- Wacha

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