három kötetes kivonata is jelent meg: Das neue Vademecum für lustige Leute. Frankt.u. Leipzig 1777 és 1786. Mind a 10 kötetet együtt megtalálni a legnagyobb ritkasá-gok közé tartozik. L. H. Hayn, Bibliotheca erotica et curiosa. München, 1912. VIII.59-61 1. Annyira népszerü volt, hogy fordítás is készült belőle: Vademecum til Tids-fordrio. Kidbenhavn 1781 és 1783.
65 Bolte Pauli- kiadása II. 253 1.
66,, Eine wahre Olla Potrida, ein Allerlei verdorbener und guter, stinkender undwohlduftender Gerichte" írja róla Fr. W. Ebeling, Kom. Litt. III. 541 1.
67,, Die Bücherschreiber sind zum theil wie die Guckguck, einer guckt den an-dern nach, und wenn man einen hört, so hört man sie fast alle"állapítja megegy régi német szerkesztő, G. Ph. Harsdörffer, Ars Apophthegmatica. Nürnberg,1662. 3542. sz.
SAMUEL ANDRADS SINNIGE UNDVERGNÜGLICHE ANEKDOTEN
von Dr. Ludwig György
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Samuel Andrad( 1751-1807) geboren in Székelyföld in Siebenbürgen, der bei derVorbereitung zur Artzkarriere einen guten Teil seines Lebens im Ausland verbrachte,gab 1789/90 in Wien unter dem Titel Elmés és mulatságos rövid Anekdoták( Sinnigeund vergnügliche kurze Anekdoten) eine zweibändige Anekdotensammlung heraus.Chronologisch ist das die zweite derartige Sammlung der ungarischen Literatur. Sieist aber nicht nur vom historischem Gesichtpunkt aus beachtenswert, sondern auchan sich wertwoll: ihr reicher und variabler Inhalt sie enthält 765 Anekdotenihre geschmackvollet Vortragsart und ihre echt ungarische Sprache, die Eigentlümlich-keiten des székler Dialekts färben, halten dieses Buch nach anderthalb Jahrhunder-ten auch heute noch lebendig. Eine lange Reihe von Generationen hat sich daran er-götzt, auch der späteren ungarischen Anekdotenliteratur hat es viel originales Mate-rial geliefert. Die Literaturgeschichte hat indes bisher noch nicht gebührend die Be-deutung, auf die der Verfasser in dieser Studie hinweist, gewürdigt, dass unendlichviele europäische Anekdoten- und Märchenmotive und im internationalen Tausch-verkehr wandernde Sujets auf diesem Wege in die ungarische Literatur geflossensind. Mit in vier Kapitel systematisch geordneten Angaben weist er nach, dass dieseausserordentlich reiche Sammlung mit fast allen weltberühmten Vertretern dieserKunstgattung in Verbindung steht. Hierin sind ebenso die antiken Spuren des Va-lerius Maximus und Plutarchos aufzufinden wie die Elemente der mittelalterlichenGesta Romanorum, Boc-berühmtesten Exemplasammlungen: hier geben die Namencaccio, Petrarca, Vincentius Bellovacensis, Jaques de Vitry, J. Herolt, Marie deFrance und Bromyard die Bedeutung der Beziehungen an. An alle wichtigeren, die
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