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Mythologische Streifzüge : Vortrag gehalten am 8. Dezember 1900
Entstehung
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Rudolph konnte der Berichterstatter den Königl. Kronenorden IV. Klasse, den Se.Majestät Unser allergnädigster König in Anerkennung seiner treuen Dienste ihm zuverleihen geruht hatte, unter freudiger Teilnahme und mit den herzlichsten Glück-wünschen von Lehrern und Schülern überreichen.

Paul Schwartz, geboren am 20. Januar 1860 in Meddersin bei Bütow, evangelisch,besuchte das Königliche Gymnasium in Neustettin, das er Ostern 1879 mit dem Zeugnis der Reifeverliess. Von da ab studierte er in Halle klassische Philologie und Germanistik. Im Juni 1882wurde er zum Doktor promoviert und bestand vor der Wiss. Prüfungskommission in Halle imMärz 1884 die Staatsprüfung. Nachdem er das Probejahr am Königlichen Gymnasium in Stargardi. Pomm. abgelegt hatte, war er von Ostern 1885 ab als Hilfslehrer am Gymnasium in Dramburgthätig und wurde daselbst am 1. Oktober 1890 fest angestellt. Am 1. April 1900 wurde er nachPutbus berufen.

Albert Eduard Strehlke, geboren am 1. März 1860 zu Summin in Westpreussen, wurdevon 1877-1880 auf dem Seminar zu Marienburg für den Lehrerberuf vorgebildet. Nachdem erzwei Lehrerstellen auf dem Lande bekleidet hatte, wurde er an die Georgs- Bürgerschule in Marien-burg berufen. In den Jahren 1890, 91 und 95 hat er an drei Zeichenkursen in Berlin teilgenommen,Im Winterhalbjahr 1891/92 besuchte er die Königliche Turnlehrerbildungsanstalt in Berlin. Am1. Oktober 1896 wurde er an das Königliche Gymnasium zu Demmin berufen und von hier am 1.April 1900 an das Königliche Pädagogium in Putbus versetzt.

Der regelmässige Schulbetrieb wurde in diesem Jahre einerseits durch notwendigelängere Vertretungen fehlender oder beurlaubter Lehrer. andererseits durch die Um-bauten im Hauptgebäude erheblich gestört.

Herr Selchow, der von der Stadtschule zu Barth als Musik- und Elementar-lehrer berufen worden war, konnte sein Amt erst nach den Sommerferien übernehmen.Die Vertretung wurde durch das Lehrerkollegium geleistet.

Hugo Selchow, geboren am 26. Oktober 1858 in Dorfstädt, Kreis Bublitz, vorgebildetauf der Königlichen Präparandenanstalt in Bartin und dem Königlichen Seminar zu Bütow, besuchte1893 und 1894 das Königliche akademische Institut für Kirchenmusik in Berlin, war Lehrer inFalkenburg, Schwellin und Lehrer und Kantor an der Stadtschule zu Barth, von wo er am 1.Juli 1900 an die hiesige Anstalt berufen wurde.

Mit Genehmigung des Königlichen Provinzial- Schulkollegiums fielen die Pfingst-Ferien aus und wurden die Sommerferien vom 23. Juni- 7. August, nachträglich nochauf Antrag des Kuratoriums bis 16. August wegen des Baues verlängert.

Auf der Hofseite ist das oberste Stockwerk des Hauptgebäudes ausgebaut unddadurch Luft und Licht für die beiden Schlafsäle geschaffen worden. Die hölzerneHaupttreppe ist durch eine eiserne mit 108 Granitstufen ersetzt worden. Die Anstalthat eine Sielleitung erhalten, die längs der Lauterbacher Chaussee auf eine FürstlicheWiese führt, so dass Klosets mit Wasserspülung eingerichtet werden konnten. DieKüche der Ökonomie, durch die Anbringung eines grossen Fensters bedeutend hellergeworden, ist mit einem neuen Plattenheerd versehen worden. Das Krankenhaus hatdurch einen Anbau auf der Westseite einen eigenen bequemen Zugang erhalten. DieRäume des Krankenhauses werden von der im Erdgeschoss befindlichen Oberlehrer-dienstwohnung völlig abgeschlossen werden.

Leider waren unvorhergesehene bedeutende Reparaturen nötig für die Beseitigungdes Schwammes, der sich in dem Hause Alleestrasse 17 zeigte.