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Zu den Quellen des' Esopus' von B. Waldis.'
Über die Quellen des B. Waldisschen' Esopus' herrschtnoch nicht völlige Klarheit. Heinrich Kurz2 und Julius Titt-mann haben zwar in den Anmerkungen zu ihren Ausgabenvon einem grofsen Teil der Fabeln die Quellen nachgewiesen,aber was sie unerforscht gelassen haben, ist immerhin noch be-trächtlich genug, und ihre Angaben bedürfen selbst da, wo sieim allgemeinen richtig sind, im einzelnen mehrfach der Berichti-gung und Ergänzung.
Während Kurz über die Hauptquelle des Dichters nochsehr ungenügend unterrichtet ist und daher eine Menge vonVorlagen( darunter den Vincentius Bellovacensis, den PetrusAlfonsi, die Sermones discipuli des J. Herolt, sowie dessenQuadragesimale und Speculum exemplorum, ferner das Quadra-gesimale von J. Gritsch, das Itinerarium Paradisi vonJ. Raulinus u. s. w.) annimmt, kommt Tittmann der Wahrheitauf den Grund, indem er für die Fabeln 1-283 die bekannte
1 Vorstehender Aufsatz, für die zum 25 jährigen ProfessorenjubiläumHerrmann Pauls erscheinende Festschrift bestimmt, wurde zu spät fertig.Indem ich ihn an dieser Stelle veröffentliche, verbinde ich damit dieherzlichsten Glückwünsche für den Jubilar.
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2 Esopus von Burchard Waldis, hg. von H. Kurz; Leipzig, Weber.2 Bde. 1862.( Deutsche Bibliothek, hg. von Heinrich Kurz. Bd. I u. II.)Esopus von Burchard Waldis, hg. von Julius Tittmann; Leipzig,Brockhaus. 2 Bde. 1882.( Deutsche Dichter des 16. Jahrhunderts, hg. vonK. Goedeke und J. Tittmann, 16. und 17. Bd.)
4 Vgl. seine Ausgabe Bd. I, praef. XXVI ff.Archiv f. n. Sprachen. CIX.
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